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WELS/GUNSKIRCHEN/EBERSCHWANG. Der Weltrekordversuch „Hand aufs Herz“, bei dem 12.000 Menschen gleichzeitig Wiederbelebungsmaßnahmen üben sollen, hat jetzt sogar einen eigenen Marsch. Aufgenommen wurde die Komposition von Günther Reisegger und Christoph Kaindlstorfer von Musikern aus Gunskirchen, Buchkirchen und Eberschwang. Am 22. September soll der Marsch direkt beim Weltrekordversuch gespielt werden.

Musiker aus Gunskirchen, Buchkirchen und Eberschwang haben den Reanimations-Marsch aufgenommen und gleich geübt. Günther Reisegger und Christoph Kaindlstorfer (vorne, 2. u. 3.v.r.) haben den Marsch geschrieben. Musikerin Elisabeth Mallinger (2.v.l.) ist im Organisationsteam des Weltrekordversuches. Foto: Paltinger

Bei einem Weltrekordversuch am 22. September in Wels sollen 12.000 Menschen gleichzeitig Wiederbelebungsmaßnahmen üben. Die Aktion soll Bewusstsein dafür schaffen, dass jeder Laie ganz einfach medizinische Hilfe leisten kann, wenn ein Mensch einen Kreislaufstillstand erleidet.

Die Organisatoren des Weltrekordversuches und das Jugendreferat des Blasmusikverbandes OÖ haben gemeinsam die Idee geboren, bei diesem Weltrekordversuch auf der Welser Trabrennbahn einen eigenen Marsch zu spielen. Der „Reanimations-Marsch“ wurde von Landes-Jugendreferent Günther Reisegger aus Weilbach (Kapellmeister der Bauernkapelle Eberschwang) komponiert und von seinem Stellvertreter, Gunskirchens Kapellmeister Christoph Kaindlstorfer, arrangiert. Ein Orchester mit Musikern aus Eberschwang, Gunskirchen und Buchkirchen hat den Marsch dann aufgenommen. „Es ist ein gefälliger Marsch, der genau in der richtigen Taktfrequenz gespielt ist. Der Rhythmus der großen Trommel erinnert an einen menschlichen Herzschlag“, beschreibt der Komponist seinen Marsch.

Sogar Facebook-Challenge

Bei der Aufnahme des Marsches haben die Musiker gleich an der gerade laufenden Facebook-Challenge zum Weltrekordversuch teilgenommen und im Probelokal das Reanimieren geübt. Bei der Challenge geht es darum, sich selbst beim Üben von Herzdruckmassagen (nicht an Person) zu filmen und via Facebook (#handaufsherzwels) weitere Teilnehmer zu nominieren. Natürlich soll man sich auch zum Weltrekordversuch anmelden. Von den Komponisten und dem Projektorchester wurden nun die Musikvereine Pennewang, Offenhausen, Lohnsburg und Geiersberg zu einem Reanimationstraining nominiert.


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