„Das eiskalte Abenteuer“ von Isabela Buitrago Daza
GURTEN. Die Gewinner des Kinder-Geschichtenwettbewerbs von Tips und OÖ Familienbund stehen fest: Dabei hat sich unter anderem Isabela Buitrago Daza aus Gurten mit ihrer Geschichte gegen rund 200 Nachwuchsaautoren durchgesetzt - keine leichte Aufgabe.

Die Autorin Claudia Edermayer hatte einen packenden Geschichtenanfang verfasst. Fantasievolle Kids konnten ihre Fortsetzungen an den OÖ Familienbund senden. Die besten acht wurden ausgezeichnet und werden von Tips veröffentlicht.
Der Anfang der Geschichte... - von Claudia Edermayer
“Mikauz, wo bist du?“, ruft Zwölf. „Ich hab dir dein Lieblingsfressen mitgebracht.“ Der Elf schüttelt den Beutel mit gerösteten Käfern. „Miiiikauz!“
Schon seit Sonnenaufgang suchen Zwölf und seine Kameraden nach der Elfenkatze. Doch das Haustier der Elfenkönigin Elvira ist wie vom Erdboden verschluckt.
“Ich habe ihre Fährte entdeckt!“, ruft Betula aufgeregt. „Schau, hier am Grenzbaum. Die Kratzspuren sind noch ganz frisch. Wahrscheinlich ist sie Elvira gefolgt. Mikauz hat sich gestern große Sorgen um unsere Königin gemacht.“ Nachdenklich betrachtet Zwölf den Krallenabdruck in der Rinde...
...die Fortsetzung - von Isabela Buitrago Daza
...und entdeckt dabei Eisspuren auf den großen Baum. Betula sagte nachdenklich: „Es kann sein, dass er von dem Eiselfen entführt worden ist!“ Also geben die zwei Elfen allen Mitbewohnern der Stadt Bescheid, dass Freiwillige mit der Elfentruppe bei der Suche helfen dürfen. Schon nach kurzer Zeit hatten sich viele Freiwillige bereit erklärt.
Zwölf ruft in die Menge: „Seid ihr alle breit?“ „Nein, nicht schon wieder, ich komme immer zu spät!“, jammert Krotzilin der gerade erst rausgekommen ist.
“Ach Krotzilin du musst schon auf die Zeit achten!“, klagte Zwölf, der die ganze Truppe leitete. Sie verabschiedeten sich von Familie und Freunden und dann ging die Suche nach der Königin und ihre Katze los.
Vier Tage später sind sie wie geplant am nahegelegensten Hafen in Kurubu angekommen. Zu dumm, dass Russka keinen Hafen hat. Doch eine Stunde später geht die Schifffahrt endlich los. Stürme, große Wellen, und das was auf Schifffahrten gefährlich ist haben sie überwunden. Endlich sind alle in Hulukün angekommen. Viele klagten schon wegen der Kälte. Es gab sogar manche die zurückfuhren. Nun blieben nur wenige, dabei waren natürlich Zwölf und Betula. Viele Tage reisten sie durch diese kalte Gegend.
Doch als sie die Hoffnung fast verloren hatten, entdeckte Krotzilin das Dorf der Eiselfen. Sie versuchten in das Dorf zu gelangen, doch das wurde von Drachen bewacht. Also mussten sie sich eine andere Lösung überlegen. Betula aber rettete den Tag mit ihrer tollen Idee. „Ein paar von euch müssen einen Korb machen und die anderen müssen mit Zwölf und den anderen Werkelfen eine Hülle aus Blättern machen.
Sofort machten sich alle an das Werk.Alles wurde sehr schnell erledigt. Nun stiegen alle Elfen in den Korb ein und die Windelfen bliesen Luft in den Ballon.Sie flogen über die Mauer und kamen zum Schloss. Alle Häuser waren außen mit Eisschichten bedeckt und die Menschen, die drinnen waren, bewegten sich nicht. Nun aber gingen alle in das Schloss hinein.
Da wartete der Eiselfenkönig und genau neben ihm waren Elvira und Mikauz in einem Eiswürfel gefangen. Sie schienen sich nicht bewegen zu können. Schon bald aber fing eine heftige Kämpferei zwischen den Russka-Elfen und den Eis-Elfen an. Gott sei Dank aber konnten sie Königin Elvira und Mikauz retten.
Nun wollten alle schnell weg, doch wo war bloß ihr Ballon geblieben? Wahrscheinlich hatte ihn irgendwer weggenommen. Doch was sahen sie da? Krotzilin ritt auf einen Eisdrachen, schnell flog er runter und alle stiegen so schnell wie möglich auf den Drachen. Schließlich waren alle gut in Russka angekommen.
Eins aber wusste die Elfenkönigin, sie würde nie mehr ohne Begleitung wo hinreisen.


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