Haagerin schenkt mit ihren "Glückstieren" Kindern, Familien und Senioren schöne Momente
HAAG/STRENGBERG. Ein Sprichwort besagt, dass das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde liegt. Doch nicht nur mit Pferden, sondern auch mit anderen Tieren können besondere Glücksmomente geschenkt werden, wie uns die Haagerin Barbara Hochbichler erzählt.

Barbara Hochbichler besitzt einen kleinen Tierpark: Ein Pferd, zwei Ziegen, 14 Hühner, neun Kaninchen, drei Katzen, fünf Wachteln und eine Schildkröte zählen zu ihren „Glückstieren„. Die kleineren Tiere hält sie zuhause in Haag, das Pferd und die zwei Thüringer Waldziegen Amanda und Momo auf einem Hof einer Freundin in Strengberg.
Reitpädagogin und Personal Coach
Angefangen hat alles mit nur einem Tier – der Tinker-Stute Salome. „Vor vier Jahren habe ich die Ausbildung zur Reitpädagogischen Betreuerin gemacht. Neben der Reitpädagogik wollte ich noch andere Tiere miteinbinden“, sagt Hochbichler. Darauf absolvierte sie die Ausbildung zum Personal Coach im tiergestützten Setting am Zentrum Mauritiushof im Waldviertel.
Tiere im Seniorenheim
Seit nun einem Jahr schenkt Barbara Hochbichler mit ihren „Glückstieren“ Familien, Kindern und Senioren besondere Momente. Auf dem Hof in Strengberg finden die Reitpädagogik und Ziegenwanderungen statt. Mit den Ziegen, den Kaninchen, Hühnern und Wachteln besucht sie auch Kindergärten, Schulen und Seniorenheime. Der Kontakt zu Tieren ist besonders für bettlägerige Bewohner ein schönes und seltenes Erlebnis.
Lebendige Tiergeschichten
Im Pfarrraum der Gemeinde Strengberg bietet Hochbichler auch „Lebendige Tiergeschichten“ an. Die Geschichten sind immer auf die mitgebrachten Tiere und auf das Alter der Kinder abgestimmt. Die Kinder können sich spielerisch und kreativ mit den Tieren beschäftigen und erlernen auf diese Weise ihr Verhalten.
Tiere sind anders
Beim Geschichtenvorlesen passierte auch einmal ein „Magic Moment“: Ein Huhn brütete vor den Augen der Kinder ein Ei aus. Durch den Kontakt zu den Tieren wird ein Gegenpol zur von Leistungsdruck und Zwängen geprägten Gesellschaft geschaffen. „Den Tieren ist es egal, ob man arm oder reich, geschminkt oder ungeschminkt ist. Sie nehmen einen an, wie man ist, und man braucht sich nicht zu verstellen“, sagt Hochbichler.


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