Vom Hörsaal in den Chefsessel: Unterstützungsprogramm macht Studenten zu Start-up-Gründern
HAGENBERG. Eine neue Unterstützungsplattform für Start-ups wurde in Hagenberg aus der Taufe gehoben. Das bytewerk Accelerator-Programm soll Studierende quasi schon aus dem Hörsaal heraus zu Firmengründungen motivieren.

Bei der Auftaktveranstaltung auf dem Fachhochschul-OÖ-Campus Hagenberg warb Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl für die neue Unterstützungsplattform für Start-ups. Vier bis sechs Start-ups bekommen hier schon in der Frühphase je sechs Monate kostenlose Unterstützung durch das Land OÖ., aber auch von erfolgreichen Start-ups und Investoren wie Florian Gschwandtner von runtastic. „Durch das bytewerk Accelerator-Programm wollen wir Forschungseinrichtungen, Unis, Fachhochschulen, Gründer und Kapital zusammenbringen und damit Erfolgsgeschichten kreieren. Ziel ist eine signifikante Steigerung an Unternehmensgründungen in den nächsten drei Jahren, insbesondere auch im Softwarepark Hagenberg“, wünscht sich Strugl viele motivierte zukünftige Firmengründer mit guten Ideen.
runtastic-Gründer Florian Geschwandtner erklärte im Rahmen der Auftaktveranstaltung: „Es gibt bei uns eine super Förderlandschaft, Investoren und Kapital. Den Weg der Gründung muss man allerdings selber gehen. Und wir können, dürfen und müssen uns in Österreich ein bisschen mehr trauen. Man muss als Gründer lernen und lernen tut man durch Fehler. Die Bedeutung der Daten wird in den nächsten Jahren noch enorm zunehmen, deshalb haben gerade Gründungen in diesem Bereich sehr viel Potenzial.“
DI Michael Altrichter, als „Business Angel“ auch bekannt durch die TV-Sendung „2 Minuten, 2 Millionen“, betonte: „Wir als Business Angels investieren in den Gründer, nicht in die Idee. Wichtig ist zu wissen, dass ich bei der Investition in einen Gründer zunächst ein Netzwerk, dann Know-how und erst an dritter Stelle das Kapital einbringe.“ Und: „Der Gesellschaft muss klar werden, dass man aus dem Scheitern lernt“, so Altrichter weiters. Sein Resümee: „In Oberösterreich gibt es viel Gründer-Potenzial und man kann viel erreichen, wenn man es durch Programme wie diesen Accelerator stärkt.“


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