Haibach: wesentliche Änderungen bei der Müllabfuhr geplant

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Victoria  Preining Victoria Preining, Tips Redaktion, 26.02.2020 14:47 Uhr

HAIBACH IM MÜHLKREIS. Steigende Kosten, Veränderungen bei der Trennung von Papier und Plastik und das immer wichtiger werdende Umweltbewusstsein haben auch in Haibach Auswirkungen auf das bestehende Abfuhrsystem.

Geht es um das Thema Müll und dessen Entsorgung, so bringt das Jahr 2020 für die Gemeinde Haibach einige Veränderungen: Ab April 2020 kommt in der Gemeinde zum einen der – bezirksweit eingeführte – „Gelbe Sack“, mit einer sechswöchigen Abholung. Im Jänner 2021 kommt dann zum anderen die Einführung der Altpapiertonnen dazu. Neben dem gelben Sack sollen diese eine Alternative für das Sammeln bei den Containerstandplätzen darstellen. Im November vorgenommen wurde die Schließung einer Sammelstelle in Baumgarten.

Nach wie vor ein Thema: die Sammelstelle in Renning, da bei dieser phasenweise eine starke Vermüllung und Überlastung festgestellt wurde. Dort sollen nicht nur die Kunststoffbehälter, sondern auch die Papiertonnen abgezogen werden. Entleert werden die Papiertonnen übrigens alle acht Wochen. Bei der Sammelstelle in Renning erhalten bleiben werden aber die Glas- und Metallbehälter. Was die Entsorgung von Sperrmüll betrifft, soll zukünftig ein gewisser Anteil gratis in der Müllgebühr enthalten sein – wenn auch die bezirksweiten Abrechnungssysteme bei den Altstoffsammelzentren im Einklang sind.

Teilnahme ist freiwillig

Sowohl die Teilnahme beim gelben Sack als auch bei der Papiertonne ist übrigens freiwillig. Den Wunsch danach können Interessierte beim Gemeindeamt deponieren. Biotonne soll schrittweise eingeführt werden Ebenfalls freiwillig soll es die Möglichkeit geben, im dicht verbauten Gebiet eine Biotonne einzuführen. Diese Änderung wolle man in der Gemeinde aber noch im Rahmen einer Umfrage abklären: „Wir rechnen aber mit einer Annahme dieses Angebotes“, sagt Bürgermeister Josef Reingruber.

Ziel sei es, mit der Einführung des gelben Sackes, der Papiertonne und dem Angebot von Biotonnen den teuren Restmüll spürbar zu verringern. Momentan befinde sich laut Statistik noch immer 30 Prozent an Organik in der Restmülltonne.

Gemeindegrenze nur als Denkgrenze

„Ich möchte auch, dass künftig die Gemeindegrenze nicht mehr die Müllabfuhrgrenze ist, sondern der Abfall-Unternehmer Dörfer und Siedlungen besser anfahren kann“, sagt Reingruber weiters. Es werde hier angedacht, den vierwöchigen Abfallabfuhrintervall auf sechs Wochen zu erhöhen. So will man erreichen, im Gleichklang mit den Gemeinden Reichenau und Ottenschlag zu sein. „Die ersten Schritte mit der Anpassung der Tarife haben wir bereits beschlossen, um bei der Abrechnung auch möglichst einheitlich zu sein“. Geht es um Familien mit Babys und zu Pflegenden, gibt es außerdem die Überlegung, bei einer Streckung der Abfuhrintervalle, Müllsäcke auszugeben. So wolle man den dadurch in dieser Zeit verstärkt anfallenden Müll in den Griff bekommen.

„Ich möchte die Veränderungen noch in meiner aktiven Dienstzeit umsetzen. Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt dazu“, zeigt sich Reingruber entschlossen.

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