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HALLSTATT. Aufgrund der Tunnelsanierung kam es in Hallstatt bisher fast täglich zu einem Verkehrschaos.

Tunnelsanierung löste ein regelrechtes Kuddelmuddel aus. Foto: Hannah Höll
Tunnelsanierung löste ein regelrechtes Kuddelmuddel aus. Foto: Hannah Höll

In der Weltkulturerbegemeinde Hallstatt wird derzeit eine von gesamt zwei Tunnelröhren saniert. Dafür wurde eine wechselseitige Verkehrsanhaltung mit Ampelregelung eingerichtet. Durch die rund 80 Reisebusse und den Individualverkehr, der täglich in den kleinen Ort einfährt, kam es fast täglich zu einem völligen Verkehrskollaps. Dies verärgert vor allem die Einheimischen, die ohnehin mit den Touristenmassen zu kämpfen haben.

„Seit dem letzten Wochenende bis zum Ende der Bauphase I steht ab sofort ein Mann des Wachdienstes beim Südportal und regelt den Fußgängerübergang – bei Grünphase „freie Fahrt für die Fahrzeuge“. An den Wochenenden steht zusätzlich auch ein Wachorgan bei der Tunneleinfahrt Nord. Die Ampeln sind „verkehrsabhängig“ geschalten und das machte speziell bei der Nordeinfahrt Probleme. Die Verkehrsmessung wurde von 5 auf 10 Meter erhöht und der Korridor zur Ampel enger gesetzt, damit der Verkehrsfluss bei Grün bestehen bleibt“, sagt Bürgermeister Alexander Scheutz. Entlang der Landesstraße in der Lahn möchte man zudem Haltelinien anbringen, damit die Anrainer in die Straßen und Wohnhäuser abbiegen können. Diese wichtige Maßnahme muss jedoch bei einem Lokalaugenschein von den Verkehrssachverständigen des Landes und der BH Gmunden erst genehmigt werden.

Am Terminal wurde außerdem die Haltelinie für die Busse versetzt, sodass die Fahrzeuge von der Seestraße in Richtung Obertraun ausfahren können. „Für die im Frühjahr geplante Bauphase II haben wir deponiert, dass diese unbedingt vor Ostern fertig sein sollte – nach unserer Erfahrung von Ostern 2019“, sagt Scheutz.


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