Seit die Welt Welt ist: Regisseur macht bei Premierentour Halt im Adlerkino
HASLACH. Kurz nach seinem Kinostart in Oberösterreich am 17. Jänner ist der Dokumentarfilm „Seit die Welt Welt ist“ auch im Adlerkino zu sehen. Regisseur Günter Schwaiger ist für ein Filmgespräch ebenfalls mit dabei.

Der Dokumentarfilm von Günter Schwaiger, der am 19. Jänner in Haslach gezeigt wird, ist eine Hymne an das ursprüngliche Spanien abseits der Metropolen; ein Porträt des unbekannten Spanien, das eingezwängt zwischen Traditionen und Wirtschaftskrise in den kleinen Dörfern ums Überleben kämpft. Er erzählt vom Kleinbauer Gonzalo, der mit seiner Familie in einem Dorf im Hochland von Kastilien lebt. Die alte und weise Tradition der Selbstversorgung - vom Schweineschlachten bis zum eigenen Wein - kommt ihm in Zeiten der Krise, die Spanien durchlebt, sehr zugute. Denn auch sein Dorf ist von Firmenschließungen und Arbeitslosigkeit betroffen, während die Kleinbauern unter ständigem Druck der Lebensmittelindustrie, der Banken und der Großgrundbesitzer stehen.
Diskussion mit Regisseur
Der Regisseur aus Neumarkt in Salzburg wird am Filmabend (19. Jänner, 20 Uhr) im Adlerkino anwesend sein und nach der Vorführung für ein Filmgespräch bereit stehen. Schwaiger arbeitet seit Anfang der 90er-Jahre als Filmemacher, überwiegend in Spanien. Bekannt wurde er für „Hafner Paradies“, „Arena“, „Ibiza Occident“ und zuletzt „Martas Koffer“.
Der Fuchs und das Mädchen
Schon zuvor, um 17 Uhr, ist der wunderschöne Kinderfilm „Der Fuchs und das Mädchen“ zu sehen, der von einer besonderen Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem Fuchs erzählt. Das Tier beschützt das Mädchen und begleitet es auf seinen Wegen. Dadurch beginnt es, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Termin:
Donnerstag, 19. Jänner, Adlerkino Haslach
17 Uhr: Der Fuchs und das Mädchen
20 Uhr: Seit die Welt Welt ist (original in Spanisch mit deutschen Untertiteln)


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