Ein ungeschönter Blick in Österreichs Bauernhöfe: "Bauer unser" im Adlerkino
HASLACH. Heute ist Filmstart für den globalisierungskritischen Dokumentarfilm „Bauer unser“, der einen Blick auf das bäuerliche Leben in Österreich wirft. Am Mittwoch wird der Film auch im Adlerkino gezeigt, anschließend darf darüber diskutiert werden.

Einen Tag bevor die österreichischen Filmtage im Adlerkino in Haslach starten (von 17. bis 19. November), ist auf Initiative der IG Milch die Dokumentation „Bauer unser“ zu sehen. Der Film von Produzent Helmut Grasser (“We feed the world“) zeigt ungeschönt und unaufgeregt, wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht; wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Ob Biobauer oder konventioneller Agraringenieur - sie alle sind sich einig: So wie es jetzt läuft - schneller, billiger, mehr - so wird es nicht weitergehen.
Regisseur Robert Schabus lässt in seinem Film Bauern und Agarexperten zu Wort kommen. Unter anderem ist IG Milch-Obmann Ewald Grünzweil aus Vorderweißenbach zu sehen.
Termin:
Mittwoch, 16. November, 20 Uhr
Adlerkino Haslach


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