Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

HASLACH. Ein verstecktes Kunstjuwel kann man seit kurzem im Bärenholz entdecken. Auf rund 200 Quadratmetern hat Markus Hofmann eine vormals triste Betonmauer von einem renommierten Graffitikünstler gestalten lassen. Dort tummeln sich jetzt Tiger und Gorillas, Elefanten, Haie und sogar Teufel.

Foto: Hanner
  1 / 9   Foto: Hanner

Drei Monate lang hat Künstler Harald Pfau (marsart studio) aus Linz an dem Gesamtkunstwerk gearbeitet, immer in enger Absprache mit seinem Auftraggeber Markus Hofmann, der sich vor allem bei seinen Asien-Reisen inspirieren ließ: „Ich habe solche Graffiti- und Wandkunstwerke vor allem auf der Insel Penang in Malaysia gesehen und war begeistert. Einiges, was jetzt auf meiner Wand zu sehen ist, habe ich mir dort abgeschaut, ein paar Dinge hat der Künstler einfließen lassen, den Gollum oder Scrat aus Ice Age zum Beispiel.“

Ein Geheimnis

Dabei hat er zuvor nicht einmal seiner Familie verraten, was auf die Wand kommt. Und dass teilweise auch nachts gearbeitet wurde, hat die Neugier noch gesteigert: „Die Figuren wurden zuerst am Computer designt und dann per Beamer nachts an die Wand projiziert. So konnte der Künstler die Umrisse und Proportionen aufbringen. Und da sind dann oft auch die Nachbarn gekommen und haben zugeschaut“, schmunzelt Hofmann.

Interaktion möglich

Seit Ende August ist das Meisterwerk fertig – und lädt nicht nur zum Begutachten, sondern auch zum Aktivsein ein. Kleine Details wie etwa ein echtes Seil, mit dem man den gemalten Tiger „führen“ kann oder ein echtes Motorrad, auf dessen Gepäckträger man eine Hexe Huckepack nehmen kann, laden zum Probieren ein. Hofmann rät: „Man muss die gesamte Wand aus etwas Entfernung auf sich wirken lassen und wirklich anschauen. Dann entdeckt man immer wieder neue Details und die Figuren springen einen förmlich an.“

Gegenwert eines Kleinwagens

Deshalb hat er in – wie er sagt – optimalem Abstand auch ein Bankerl aufgestellt. Er freut sich, wenn „sein“ Kunstwerk bestaunt wird, wenn fleißig probiert wird, denn: „dann hat das Ganze noch mehr Sinn gehabt.“ Immerhin hat Hofmann den Gegenwert eines Kleinwagens in das Projekt investiert.

Am Haus führen zwei Wanderwege, nämlich der Steilstufen- und der Tanzbodenweg, vorbei. Für Wanderer und Radfahrer die ideale Gelegenheit für eine Rast mit Mehrwert!

Mehr Infos zum Künstler: www.marsartstudio.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden