Arbeiten in Krisengebieten: Krankenschwester erzählt
HASLACH. Das Adlerkino ist heuer erstmals Partner der entwicklungspolitischen Film- und Dialogabende und lädt am 14. April zum Film und Gespräch mit Ärzte ohne Grenzen-Mitarbeiterin Katharina Sigl.

Die aus Haslach stammende Kinderkrankenschwester hat bereits an vielen Projekten mitgearbeitet. Auslandseinsätze mit Ärzte ohne Grenzen führten Kathi Sigl in den Sudan, nach Burundi, Kamerun, Indonesien, Mauretanien und auch in die DR Kongo. Um dieses zweitgrößte Land Afrikas drehen sich die entwicklungspolitischen Film- und Dialogabende, die vom Verein KuKuRoots von 5. bis 14. April in Linz, Gramastetten, Freistadt und Haslach veranstaltet werden.
Land und Leute kennenlernen
Gemessen an den Bodenschätzen gilt die Demokratische Republik Kongo als eines der reichsten Länder der Welt. Doch Bürgerkriege, totalitäre Herrscher, Korruption bringen das Land immer wieder mit negativen Nachrichten in die Medien. „Wir möchten zum Einen den Zusammenhang zwischen Menschenrechtsverbrechen und globalen wirtschaftlichen Interessen verstehen; zum Anderen interessieren uns die Menschen und ihr Alltag“, sagt Martin Stöbich von KuKuRoots.
Film ab im Adlerkino
Vor dem Gespräch mit der Kinderkrankenschwester über ihre Erfahrungen bei humanitären Einsätzen, zeigt das Adlerkino in Haslach den Film „Living in Emergency - Mit Ärzte ohne Grenzen im Einsatz“. Der Dokumentarfilm ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Arbeit humanitärer Helfer an Kriegsschauplätzen. Ungeschönt zeigt Filmemacher Hopkins die Schwierigkeiten und Dilemmata auf, mit denen die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen bei ihren Einsätzen unter extremen Bedingungen oft konfrontiert sind.
Das gesamte Programm der Film- und Dialogabende gibt es auf http://filmtagelinz.kukuroots.at zu sehen.


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