Die Seele von Alom nimmt Abschied: Enzenhofer übergibt Geschäftsleitung an Duo Lindorfer/Hackl
BEZIRK ROHRBACH. Einen Führungswechsel hat es beim Verein Alom gegeben: Bernhard Enzenhofer, der 25 Jahre als Geschäftsführer die Geschicke der Einrichtung lenkte, verabschiedete sich mit Anfang Mai in die Pension, ihm folgen Margit Lindorfer und Willi Hackl nach.

„Wenn ich auf meine Arbeit zurückschaue, dann freut es mich, dass Alom heute mehr denn je Perspektiven am Arbeitsmarkt eröffnet. Die beiden Vereine Alom und Alom Manufaktur sind wie ein gesunder Baum in Jahresringen gewachsen“, resümiert der langjährige Geschäftsführer und „Seele“ der beiden Einrichtungen. Bernhard Enzenhofer. Im Laufe seines Wirkens beim Verein für Arbeit und Lernen im Oberen Mühlviertel (dafür stehen die Buchstaben im Vereinsnamen) haben sich fünf Bereiche entwickelt: die Böhmerwaldwerkstatt in Aigen-Schlägl mit angeschlossenem Jugendgästehaus in Ulrichsberg; das FrauenTrainingsZentrum in Rohrbach-Berg, Freistadt und Perg; die Manufaktur Haslach, die Teil des Textilen Zentrums ist; die Alom Stiftung; sowie die Produktionsschule Next Level.
Bernhard Enzenhofer war es wichtig, mit den Vereinen soziale Verantwortung im Bezirk zu übernehmen. Das ist auch gelungen: Heute bietet Alom Beschäftigung für mehr als 70 Personen sowie über 1000 berufliche Weiterbildungen oder Beratungen im Jahr. Letztere Angebote befähigen die Kunden, sich nachhaltig am Arbeitsmarkt zu integrieren.
Vielfach preisgekrönt
Die hohe Qualität der Dienstleistungen unter Enzenhofers Geschäftsführung spiegelte sich in erhaltenen Auszeichnungen, wie dem Solidaritätspreis der Kirchenzeitung, dem Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung oder dem Menschenrechtspreis des Landes OÖ wider.
Aus gesundheitlichen Gründen verabschiedete sich der Haslacher jetzt in die Pension. „Mit Willi Hackl, zuständig für den Bereich Beschäftigung, sowie Margit Lindorfer, verantwortlich für die Bereiche Ausbildung, Bildung und Beratung, sind mit 1. Mai zwei erfahrene und engagierte Kräfte nachgerückt. Ich weiß die Geschäftsführung wieder in guten Händen“, sagt dazu der langjährige ehrenamtliche Obmann, Harald Herrnbauer.


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