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HASLACH. Mit mehr als 1.000 Projekten in der aktuellen Förderperiode sorgt das Leader-Programm für frischen Wind in den oberösterreichischen Regionen. Bei der Obleute-Tagung in Haslach wurde deutlich, dass Leader auch in der nächsten Periode einen fixen Platz haben wird.

Im TUK Haslach tagte LR Max Hiegelsberger gemeinsam mit den Obleuten der Leader-Regionen, Leader-Managern sowie den Leader-Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene. Foto: Land OÖ

„Ich glaube an das Leader-Prinzip, dass in den Regionen die eigenen Wünsche und Bedürfnisse am besten bekannt sind. Daher entscheiden bei Leader die Regionen auch in eigenständigen Projektauswahlgremien, wofür sie Fördermittel ausgeben. Wir stellen nur einen Rahmen zur Verfügung“, betonte Landesrat Max Hiegelsberger beim Obleute-Treffen im TUK Haslach. Die Europäische Union sehe in der Initiative einen großen Mehrwert. Deshalb sollen mindestens 5 Prozent der Mittel aus der ländlichen Entwicklung auch künftig für LEADER reserviert werden,  informierte Hiegelsberger.

40 Millionen Fördergeld abgeholt

In der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 konnten mehr als 1.000 Projekte entwickelt werden. Die Leadermanager mit ihren Büros vor Ort dienen dabei als One-stop-shops für eine erstklassige Regionalentwicklung. Der zuständige Referatsleiter der Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Wolfgang Löberbauer, hatte die genauen Zahlen: „1.039 beantragte Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von 67,6 Millionen Euro und einem Anteil an Leader-Förderung von 40,2 Millionen zeigen, dass wir in Oberösterreich auf einem sehr guten Weg sind“, meinte er.

Bei Leader wird über die Gemeindegrenzen hinaus gedacht und die Region in den Vordergrund gestellt wird. „Nur dadurch kann ein Mehrwert für die Region generiert und die Akzeptanz der mit EU-Mitteln geförderten Projekte gesteigert werden“, ergänzte Landesrat Hiegelsberger. „Gleichzeitig ist nationaler Erfahrungs- und Wissenstransfer möglich und auch erwünscht. Bundesländerübergreifende LEADER-Regionen sind der beste Beweis dafür.“


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