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HEIDENREICHSTEIN. Bei ihren Betriebsbesuchen im Bezirk Gmünd machte Landtagsabgeordnete Margit Göll (ÖVP) kürzlich in Heidenreichstein bei der Druckerei Janetschek halt. „Die Druckerei Janetschek hat sich ganz klar dem Thema Umwelt verschrieben. Es wird verantwortungsvoll mit Papier umgegangen. Sei 2005 werden Co2-Emissionen durch den Umstieg auf Ökostrom gespart. Die Verwendung von Recyclingpapieren sorgt für eine zusätzliche Reduktion der Schadstoffbelastung,“ ziegte sich die Landespolitikerin begeistert.

In der Druckerei (v.l.): Margit Göll, Geschäftsführer Christian Janetschek, Vizebürgermeisterin Margit Weikartschläger und Produktionsleiter Wolfgang Hetzendorfer. Foto: Druckerei Janetschek/Manfred Ergott

„Das Heidenreichsteiner Unternehmen zeigt, dass man, durch den Einsatz modernster Technik und innovativem Gedankengut, sehr gut auch im preislich sehr engen Korsett der Druckereien nicht nur überleben sondern sogar ein Fixstern sein kann“, freut sich Göll, über dieses geladene Waldviertler Kreativpotential.

Ein breites Spektrum an Themen sichert den Erfolg des Unternehmens, das rund 50 bestens qualifi­zierten Menschen in der nördlichsten Region Arbeitsplätze bietet. Und das seit mehr als 100 Jahren. Der Familienbetrieb wurde bereits 1912 vom Großvater des derzeitigen Geschäftsführers, Ing. Christian Janetschek, gegründet.

Nachhaltigkeit wird forciert

Im Kern steht die Nachhaltigkeitsstrategie der Heidenreichsteiner Druckerei auf den Säulen Umwelt, Soziales und Wirtschaft. Jüngste Erfolge im Umweltbereich gehen auf eine 2014 entwickelte Innovation zurück, durch die Janetschek branchenexklusiv seine Vorreiterrolle absichert. Die bei der Herstellung von Drucksorten nicht vermeidbaren CO2-Emissionen können durch Humusaufbau in der Region gebunden werden.

„Diese in Zusammenarbeit mit der Ökoregion Kaindorf und den Biobauern Nördliches Waldviertel entwickelte Form des CO2-Ausgleichs ist eine tolle Waldviertler Kooperation“, so Göll stolz. Nun wurde die Druckerei Janetschek für den internationalen EMAS-Award nominiert, der am 8. Mai in Valetta, Malta, vergeben wird. EMAS ist ein Gütesiegel der Europäischen Union und ist weltweit das anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement.


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