Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

HELFENBERG/AHORN/AFIESL/ST. STEFAN. Kurz vor Weihnachten flatterte den Afieslern ein Schriftstück ins Haus. Ein Team aus Helfenberger und Ahorner Gemeindevertretern sowie der Pfarrer schlagen vor, sich bei einer Teilung Afiesls nach den Pfarrgrenzen zu orientieren. Dem Gesprächsklima zwischen den vier Gemeinden wird das Schreiben aller Voraussicht nach nicht unbedingt zuträglich sein.

Afiesl und St. Stefan sind seit 1. Jänner in einer Verwaltungsgemeinschaft. Diese solle der erste Schritt für eine Fusion der beiden Gemeinden sein. Im Zuge dessen ist vorgesehen, einen der fünf Ortsteile Afiesls an Helfenberg abzutreten. Der größere Teil würde zu St. Stefan kommen.

Für St. Stefan bliebe nicht viel übrig

Geht es aber nach dem Vorschlag des Postwurfes, die Pfarrgrenzen als Grundlage für eine Teilung Afiesl zu verwenden, so würde für St. Stefan nicht viel übrig bleiben, denn das Pfarrgebiet von Helfenberg erstreckt sich über beinahe das ganze Ortsgebiet von Afiesl. „Wir spüren, dass einige Bereiche (Afiesls, Anm.) sich eher bei Helfenberg/Ahorn sehen...“ wird der Vorschlag in dem Infoschreiben begründet. Unterzeichnet ist es von Bürgermeister Josef Hintenberger, Vizebürgermeister Josef Stumptner (beide VP), Gemeindevorständin Ulrike Wall (FP) und Gemeinderat Franz Lepschy (SP) aus Ahorn, den Helfenberger Vertretern Bürgermeister Stefan Hölzl, Vizebürgermeister Wilhelm Hofbauer (beide VP), Gemeinderat Gerhard Kiesl (SP) und Gemeinderat Christian Enzenhofer (FP). Auch Pfarrer Engelbert Kobler gab seinen „Sanktus“.

Kein Kommentar

Offiziell will man von Afiesler und Steffinger Seite den Schrieb freilich nicht kommentieren, stehen doch noch weitere Gespräche über eine mögliche Verwaltungszusammenarbeit zwischen den vier Gemeinden an. Dass der Vorschlag vor allem in St. Stefan nicht besonders gut ankommen dürfte, ist nicht allzu schwer zu erraten. Aber auch das Fusionsteam in Afiesl könnte sich auf den Schlips getreten fühlen. Schließlich sind die Gespräche mit St. Stefan schon weit gediehen. Im Jänner folgen Bürgerabende für die Afiesler, in denen sich die weitere Vorgehensweise konkretisieren soll.

„Nur ein Angebot“

Die Ahorner FP-Landtagsabgeordnete Ulrike Wall, eine der Unterzeichnerinnen des Blattes, will das Schreiben als Information und Angebot verstanden wissen: „Nachdem sich in Ahorn und Helfenberg ein Team rund um Bürgermeister Hintenberger gefunden hat, welches die Fusion nun aktiv angeht, war es uns wichtig, dass wir auch Afiesl informieren, bevor die Bürger Anfang des Jahres über die Fusion entscheiden müssen. Wir wollten den Afieslern einfach sagen, dass sie auch in Helfenberg/Ahorn willkommen sind. Die Entscheidung bleibt freilich bei den Afieslern selbst“, sagt sie. Keinesfalls wolle man einen Gebietsanspruch auf größere Teile Afiesls erheben.

„Auf sehr gutem Weg“

Gerlinde Stöbich, die schon in Aigen-Schlägl und Rohrbach-Berg erfolgreich die Gemeindefusionen begleitete, ist auch beim Prozess in Afiesl und St. Stefan involviert. Sie glaubt, dass Afiesl auf einem sehr guten Weg ist und der Gemeinderat an einer zukunftsfähigen Lösung interessiert ist. Auch sie verweist auf die vier Infoabende im Jänner: „Dort werden alle offenen Fragen geklärt.“ Gerade wegen der vielen Gerüchte zum Thema sollten alle Interessierten diese Abende besuchen. Oberstes Ziel sei sicherlich eine gute Lösung vor allem für die Bürger.

Das komplette Infoschreiben ist im untenstehenden PDF nachzulesen!

PDF Download

Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden

Antworten
Gastuser
Gastuser
30.12.2017 19:47

Diese Frau Stöbich ist darauf geschult die Leute wenn sie Einwände gegen eine Fusion haben in Grund und Boden zu reden. Außerdem ist das Geschäft sehr lukrativ. Bei uns in der Gemeinde Bruck-Waasen hat sie fast 40.000€ abkassiert und das alles nur um die Leute mit Lügen zu bewerfen. Bruck-Waasen wird mit 2018 nicht mehr existieren und das beste daran, eine Gemeindefusion mit Peuerbach kommt teurer wie die Eigenständigkeit. Uns wurde hoch und heilig versprochen das mit den Feuerwehren usw. alles gleich bleibt, nur das Problem das die FF Bruck- Waasen ein drittel seines Pflichtbereiches an Peuerbach abtreten. Bin gespannt was noch alles beschlossen wird in der Großstadt Peuerbach

Antworten
Gastuser
Gastuser
30.12.2017 08:08

Schon spannend diesen Prozess zu beobachten - weil sich einfach nichts rührt - und wenn, dann so von oben und ohne der Bevölkerung! Und das es ohne Stöbich geht (und wie man hört, hat sie sich massiv aufgeregt, dass Schönegg sie nicht brauchte), zeigen ja die Nachbarn der oben genannten Gemeinden. Nur dort war von den Bürgermeistern, über die gewählten Gemeindevertretern bis hin zu den Mitarbeitern und vor allem die Bevölkerung an einer Lösung interessiert!

Antworten
Gastuser
Gastuser
29.12.2017 17:48

Die Stöbich kassiert nur ab und belügt die Bürger. Wir kennen diese Frau nur zugut. Wir haben sie in Bruck-Waasen auch genossen, nichts von ihren versprechen hat gestimmt. Lasst euch nicht von der belügen und abzocken.


Weitere Beiträge

Hilfsgüter aus dem Klinikum Rohrbach schenken Hoffnung in Osteuropa

Hilfsgüter aus dem Klinikum Rohrbach schenken Hoffnung in Osteuropa

ROHRBACH-BERG. Sachspenden, die im Alltag des Klinikums Rohrbach nicht mehr gebraucht werden, finden durch das Projekt HiKöDe von Martha Reiter ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Hartl Spenglerei baut neu in Aigen-Schlägl

Hartl Spenglerei baut neu in Aigen-Schlägl

AIGEN-SCHLÄGL. Das heimische Handwerksunternehmen Hartl Spenglerei investiert in die Zukunft des Betriebes.

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Paul Strohmaier eröffnet neue Backstube in Altenfelden

Paul Strohmaier eröffnet neue Backstube in Altenfelden

ALTENFELDEN. Bäckermeister Paul Strohmaier heizt seinen großen Holzofen in Altenfelden ein und eröffnet in Freileben eine neue Backstube. ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Ascendor erweitert Geschäftsführung und erwartet Rekordumsatz

Ascendor erweitert Geschäftsführung und erwartet Rekordumsatz

NEUFELDEN. Der Lifttechnik-Hersteller Ascendor mit Sitz in Neufelden ist weiter auf Wachstumskurs: Im 20. Jubiläumsjahr wird das Familienunternehmen ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Leserbrief: Baustellen-Chaos und Schienenersatzverkehr 

Leserbrief: Baustellen-Chaos und Schienenersatzverkehr 

KLEINZELL/PUCHENAU. Die Kleinzellerin Gabriele Linberger ist als Pendlerin eine der Leidtragenden der aktuellen Baustellensituation bei ...

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Warum der Blick auf den Boden in Zukunft immer wichtiger wird

Warum der Blick auf den Boden in Zukunft immer wichtiger wird

AIGEN-SCHLÄGL. Das heurige herausfordernde Dürrejahr hat den Landwirten deutlich gezeigt, dass der Boden mehr Aufmerksamkeit braucht.

Tips - total regionalMartina Gahleitner
Weitere Beiträge