110 kV-Leitung: "Vieles wird zerstört"
HELFENBERG. Ein Thema, das die Gemüter in Helfenberg derzeit besonders bewegt, ist die geplante 110 kV-Hochspannungsleitung. Die geplante Trasse führt diagonal quer durch die ehemalige Gemeinde Ahorn.

„Durch eine selbst finanzierte Studie einer Interessensgemeinschaft wurde von Erdkabelspezialisten berechnet, dass ein Erdkabel nicht teurer ist als die Freileitung. Leider wird durch die bisherige Vorgangsweise viel politisches Vertrauen zerstört und durch eine Freileitung viel wertvolle Kulturlandschaft“, kritisiert Helfenbergs Bürgermeister Josef Hintenberger.
Ergebnisse erörtern
Seitens der Netz Oberösterreich, die für den Teilabschnitt von Rohrbach nach Bad Leonfelden zuständig ist, zeigt man sich gesprächsbereit. „Das Gutachten liegt derzeit noch nicht vor, deshalb sind Kernaussagen für uns nicht nachvollziehbar“, sagt Pressesprecher Wolfgang Denk. Man sei aber gerne bereit, mit den Studienautoren deren Ergebnisse zu erörtern.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden