Diplomarbeit über den Beruf der Bäuerin einst und heute
HINTERSTODER. Manuela Schoisswohl aus Hinterstoder, Schülerin der HBLA Elmberg, hat eine Diplomarbeit über den Bäuerinnenberuf einst und heute verfasst und die aktuelle Situation der Bäuerinnen insbesondere der Pyhrn-Priel Region untersucht.

Die Arbeit hat Manuela Schoisswohl gemeinsam mit ihrer Klassenkollegin Jacqueline Bernroitner im Rahmen der Reife- und Diplomprüfung verfasst. In Zusammenarbeit mit Landesbäuerin Annemarie Brunner führten sie Befragungen durch.
Hausarbeiten werde in erster Linie immer noch von Frauen übernommen
Die Untersuchungen zeigen, dass Hausarbeiten in erster Linie immer noch von Frauen übernommen werden, dennoch helfen in den meisten landwirtschaftlichen Betrieben alle Familienmitglieder im Haushalt mit. Auch Administration und Buchhaltung werden – mit Ausnahme der Förderungsabwicklung –vorwiegend von Frauen erledigt, während sich die Männer primär um maschinelle und technische Angelegenheiten kümmern.
Bäuerinnen als wichtigstes Glied in der Kette der Lebensmittelproduktion
„Die Bäuerinnen der Pyhrn-Priel-Region sehen sich als wichtigstes Glied in der Kette der Lebensmittelproduktion. Es ist ihnen ein großes Anliegen, dass die Bevölkerung über ihre breit gefächerten Aufgabenbereiche Bescheid weiß und ihre landwirtschaftlichen Produkte schätzt. Über ihre wenige Freizeit sehen die meisten Bäuerinnen hinweg, denn sie wissen die Vielseitigkeit ihres Berufes, die Verbundenheit mit der Natur sowie ihre Selbstständigkeit zu schätzen“, so die Maturantin.
Ergebnisse bereits präsentiert
Die Ergebnisse ihrer Diplomarbeit hat sie den befragten Ortsbäuerinnengruppen der Pyhrn-Priel Region und weiteren interessierten Gästen bereits im Comptonsaal Hinterstoder vorgestellt.


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