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VP-Bürgermeister Friedrich Buchberger: "Vereine sind das Rückgrat unserer Gesellschaft"

Margareta Pittl, 22.03.2018 09:28

HOFAMT PRIEL. „Unsere Gemeinde etabliert sich immer mehr als beliebter Wohnstandort“, hält VP-Bürgermeister Friedrich Buchberger im Tips-Gespräch fest. Er ist seit dem Jahr 1995 im Amt. Die Arbeit mit den Menschen sei es, die ihn diese Aufgabe gerne machen lässt.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

„30 Baugründe wurden von der Gemeinde angekauft und aufgeschlossen“, lässt Bürgermeister Friedrich Buchberger wissen. Die Gemeinde wächst seit Jahren stetig. Viele Familien lassen sich in der Nibelungengau-Gemeinde nieder. Sie werden dafür mit einem idyllischen Donaublick und guten Anbindungen an West- und Autobahn belohnt. Die Familienfreundlichkeit macht sich auch an den Kinderzahlen bemerkbar. „Im Kindergarten haben wir provisorisch eine vierte Gruppe eingerichtet“, erzählt der Ortschef. Sie soll auch künftig erhalten bleiben. Dafür werde auch ein Zubau am Kindergartengebäude ins Auge gefasst, berichtet Buchberger.Zahlreiche VorhabenAuf die Frage, welche Projekte im letzten Jahr umgesetzt wurden, weiß Buchberger vieles aufzuzählen. So hat das Gemeindezentrum einen Wintergarten bekommen, der für Sitzungen und von Besuchern des Dorfcafés gerne genutzt wird. Auch die Wildbachverbauung in der Katastralgemeinde Weins fand im vergangen Jahr ihren Abschluss und ein neues Bauhoffahrzeug wurde angekauft. „Five4you“ ist der poppige Name der 2016 gegründeten Kleinregion, der Hofamt Priel angehört. Gemeinsam mit Ybbs, Neumarkt, St. Maritn-Karlsbach und Persenbeug-Gottsdorf wird gezielt zusammengearbeitet. „Es geht in dieser Arbeitsgemeinschaft um gemeindeübergreifende Kooperationen. Derzeit arbeiten wir an einem gemeinsamen Radwegnetz. Dafür werden bestehende Radwege adaptiert und verbunden. Verkehrsproblematische Zonen sollen entschärft und Anbindungen verbessert werden. Die nötigen Anträge für die Genehmigungen und Förderungen werden heuer beim Land Niederösterreich eingereicht“, erklärt Buchberger.

Das Rückgrat der Gesellschaft

In den nächsten Monaten werden die Straßen Forsthub und Sonnweg fertiggestellt. Ebenso die Nebenflächen um den Dorfplatz. Auch im Bereich der Wasserversorgung stehen in Hofamt Priel einige Projekte an. So wird etwa der Hochbehälter umfassend saniert. Stolz zeigt sich Bürgermeister Buchberger auf das Vereinsleben seiner Gemeinde – „das ist intakt“, merkt er an. 23 Vereine und Institutionen werden finanziell von Hofamt Priel unterstützt. „Vereine sind das Rückgrat der Gesellschaft“, ist der VP-Politiker, der in vielen der örtlichen Interessensgemeinschaften selbst aktiv ist, überzeugt. Am Sportplatz und im Gemeindezentrum kommen die Bürger zusammen. „Wir haben dort ein reges Gemeinschaftsleben und viele Veranstaltungen.Im Sommer wird die Ortschronik der Gemeinde erscheinen und präsentiert. „Sie wurde von Helmut Karpf, der leider viel zu früh verstorben ist, angefangen“, bedauert Buchberger. Er steht nun seit mehr als zwei Jahrzehnten der Waldviertler Gemeinde vor. „Die Arbeit mit den Menschen macht mir Freude“, hält er fest und fügt an: „Ich möchte für die Anliegen der Bürger da sein und gemeinsam die Zukunft gestalten.“

Guter Standort

Hofamt Priel etabliere sich immer mehr zu einem beliebten Wohnstandort, freut sich der Ortschef. „Wir haben eine sehr günstige Lage. Autobahn und Westbahn sind leicht erreichbar. Ebenso gibt es Nahversorger und ein umfangreiches Bildungsangebot in unmittelbarer Nähe.“ In der Vergangenheit wurden viele Wohnungen gebaut – „sie stehen für neue Bürger zur Verfügung“, macht Buchberger aufmerksam. Auf die Frage, was er sich für die Zukunft seiner Gemeinde wünsche, hat er folgende Antwort parat: „Ich möchte, dass genügend Freizeitangebote für die Hofamt Prieler vorhanden sind. Alle Bürger sollen sich mit Hofamt Priel identifizieren und sich hier wohlfühlen können.“ Probleme einer Lösung zuzuführen, sei nicht immer einfach und das Herausfordernste am Bürgermeisteramt, erklärt der erfahrene Ortschef. Welche Eigenschaften ein solcher braucht, weiß Buchberger so zu beantworten: „Man muss gut zuhören und ausgleichend sein können.“


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