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BEZIRK ROHRBACH. Einen prüfenden Blick auf die Grünlandbestände warfen Landwirte bei der Silierrallye des Bauernbundes. Erklärtes Ziel war es, den optimalen Siliertermin festzustellen.
 

Peter Frühwirth (LK OÖ) besichtigte mit den Teilnehmern der Silierrallye Grünlandflächen.
Peter Frühwirth (LK OÖ) besichtigte mit den Teilnehmern der Silierrallye Grünlandflächen.

Auf fünf bäuerlichen Betrieben in den Gemeinden Hofkirchen, Niederkappel, Putzleinsdorf, Pfarrkirchen und Neustift haben die Teilnehmer Gründlandflächen besichtigt und analysiert. Peter Frühwirth, Grünlandexperte der Landwirtschaftskamme OÖ, besprach dabei mit den Bauern und Bäuerinnen den Pflanzenbestand und erklärte, wie die Silierreife bestimmt wird. „Ziel der Silierrallye ist es, anhand der Bestandsbeurteilung und unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterprognosen, den möglichst optimalen Siliertermin festzustellen“, erklärt Frühwirth.

Das Jahr nach den Engerlingschäden

Die Feldbesprechung hatte heuer eine besondere Bedeutung. Denn im Vorjahr gab es nach den Schäden durch Engerlinge eine Grünlandinitiative. „Durch einen guten Pflanzenbestand und den richtigen Silierzeitpunkt können wir eine gute Grundfutterversorgung unserer Rinder gewährleisten“, ist Ortsbauernobmann Martin Mairhofer überzeugt. Entscheidend sind eine leistungsfähige Grasnarbe, der optimale Erntezeitpunkt, sowie eine verlustarme Silierung. „Leider haben wir derzeit eine sehr kühle Wetterlage, wodurch wenig Zucker in die Pflanzen eingelagert werden kann. Einige sonnige Tage vor dem Siliertermin hätten zusätzlich noch positive Auswirkung auf die Grundfutterqualität“, ergänzt Bauernbund-Bezirksobmann LAbg. Georg Ecker.


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