Neuer Mühlferdl gestartet: Hofkirchen setzt auf Elektromobilität
HOFKIRCHEN. Elektrisch ins neue Jahr gestartet ist die Gemeinde Hofkirchen: Hier wurde ein neuer Mühlferdl-Standort in Betrieb genommen. Im Bezirk Rohrbach sind somit bereits sieben Elektroautos zum Teilen der Energiegenossenschaft Böhmerwald unterwegs.

Erste Überlegungen für das Carsharing-Projekt gab es bereits 2016, bis zur endgültigen Inbetriebnahme am 20. Dezember mussten sich die Hofkirchner aber doch noch etwas in Geduld üben. Dank Unterstützung der Leaderregion, lokaler Sponsoren und aktiver Gemeindebürger konnte das Projekt jetzt schließlich erfolgreich umgesetzt werden und die Gemeinde Hofkirchen kann ihren Bürgern mit dem Mühlferdl zusätzliche öffentliche Mobilität ermöglichen.
Alles inklusive
Carsharing ist dabei nicht nur für Menschen ohne eigenes Auto interessant, sondern bietet eine gute Möglichkeit auf ein Zweit- oder gar Drittauto zu verzichten. Der Renault Zoe hat seinen Standort bei der E-Ladestation hinter der Schule und ist damit fußläufig gut erreichbar. Im Fahrtpreis von 3,90 Euro pro Stunde sind alle Kosten enthalten und man braucht sich nicht um Service, Versicherung oder Wartung zu kümmern. Buchen kann man das Mühlferdl online über Computer oder Smartphone.
Weitere Standorte folgen
2020 wird aber auch darüber hinaus ein spannendes Mühlferdl-Jahr, verrät Johannes Großruck von der Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald: „Eine verbesserte Buchungsplattform ist derzeit in Vorbereitung und ab Sommer werden auch noch weitere Standorte, unter anderem in Rohrbach-Berg, dazukommen.“ Elektroauto-Carsharing gelte außerdem im neuen Regierungsprogramm als wichtiger Baustein für nachhaltige Mobilität am Land, dessen Ausbau intensiv vorangetrieben werden soll, ergänzt er. Ab 2027 dürfen dann sogar nur noch elektrische Carsharing-Autos öffentliche Stellplätze benützen.


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