Hofkirchens Bürgermeister setzt sich für Erhalt der Dorfwiese ein
HOFKIRCHEN. Eine Herzensangelegenheit von Bürgermeister Thomas Berger (ÖVP) sei der Erhalt der Hofkirchner Dorfwiese, die auch in der Vergangenheit des Öfteren nur knapp an einer Bebauung vorbeigeschlittert sei. Nun sollen die Bürger mit eingebunden werden.

„Die mitten im Zentrum liegende, 7.000 Quadratmeter große Wiese ist ein Juwel, und soll solange wie möglich von einer Bebauung freigehalten werden. Die Nachwelt wird es uns danken“, so Bürgermeister Berger. Im Winter diene die Dorfwiese als Tummelplatz für Bob- und Schlittenfahrer, im Herbst als Platz zum Drachensteigen.
Begehrte Grünfläche
In den letzten 20 Jahren sei die Wiese immer wieder für Projekte im Gespräch gewesen. „Eine Oppositionspartei wollte einmal ein Geschäft, ein anderes Mal das betreubare Wohnen und wieder ein anderes Mal eine neue Volksschule darauf errichten. Doch sowohl das Geschäft, als auch das betreubare Wohnen haben auch woanders seinen Platz gefunden, und so soll auch die Volksschule dort bleiben, wo sie ist“, so Berger.
Freies Platzerl
Bereits vor Jahren, als Berger noch nicht politisch aktiv war, habe er sich für den Erhalt der Wiese, die zum Großteil zu den Pfarrgründen zählt, eingesetzt (die Gemeinde ist in Besitz von knapp 1.500 Quadratmeter). Die Frage, die sich ihm stellte: Wo gibt es noch ein freies Platzerl mitten im Ort?
Dorfentwicklungsverein
Diesbezüglich und zur besseren Kommunikation soll im Frühjahr ein Dorfentwicklungsverein gegründet werden. „Hier können sich Bürger bei der Ortsplatzgestaltung einbringen. Ich wünsche mir eine nachhaltige Lösung für einen gut funktionierenden und kompakten Ortsplatz, die Dorfwiese mit einbezogen“, so Berger abschließend.


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