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HOFSTETTEN-GRÜNAU. Damit Personen, die unter einer Sehschwäche leiden, Eisenbahnkreuzungen gefahrlos überqueren können, wurde auf der Mariazellerbahn in Hofstetten-Grünau ein Vorzeigeprojekt errichtet.

V. li.: Bürgermeister Arthur Rasch, Dienststellenleiter Anton Hackner, NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl, Andreas Reinprecht, Verkehrslandesrat Karl Wilfing und Laurenz Trunner Foto: NÖVOG/Chaloupek

„Blinde Menschen können auf unserer neuen Anlage per Knopfdruck abfragen, ob sich ein Zug dem Bahnübergang nähert. Nach Anmeldung wird das Informationssignal lauter, womit der Person signalisiert wird, dass sie die Kreuzung sicher überqueren kann. Nähert sich ein Zug, so ertönt ein Warnsignal, das – genauso wie das Rotlicht einer Sicherungsanlage – ein Überqueren untersagt“, erklärt NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl das neue System.

„Einzigartig in gesamter Ostregion“

Die technische Unterstützung für blinde Menschen sei „in der gesamten Ostregion“ einzigartig. „Diese Anlage ermöglicht es, Personen, die unter einer Sehschwäche leiden, die Eisenbahnkreuzung gefahrlos und unkompliziert zu überqueren“, informiert Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

Vollautomatische Systeme

Der technische Schutz der Eisenbahnkreuzungen wurde in den vergangenen Jahren in der NÖVOG stark forciert. Dabei setzt man auf Systeme, die vollautomatisch arbeiten. „Wir können uns auf qualitative Anlagen verlassen, die die Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer effektiv schützen“, so Wilfing.


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