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HOHENZELL. Sechs neue Jagdschutzorgane sind durch die Bezirkshauptmannschaft Ried in einer feierlichen Zeremonie bei der „Ziegelgruberkapelle“ in Hohenzell angelobt und als Hilfsorgane der Behörde vereidigt worden.

Angelobung (v. l.): vorne: Felix Hillinger, Stefan Dötzlhofer Georg Glechner; Mitte: Probst Markus Grasl, Manuel Klem, Christian Zweimüller-Aichunger, Manuel Lupar, Bgm. Thomas Priewasser; hinten: Josef Hörandner (BH Ried), Bezirksjagdmeister Rudolf Wagner, Heinrich Floß, Jagdleiter Günter Kettl (Foto: Johann Brunthaler)

Die intensive Ausbildung durch Ausbildungsleiter Heinrich Floß begann bereits Anfang Jänner und endete am 28. Mai mit der Jagdhüterprüfung am Amt der OÖ Landesregierung. Die sechs Absolventen wurden alle durch ihre Jagdleiter der Genossenschaftsjagden zu Jagdschutzorganen bestellt.

Feier

Zur Einstimmung auf die Angelobung hielt Probst Markus Grasl eine Feldandacht zu Ehren des Heiligen Hubertus. Bezirksjägermeister Rudolf Wagner gratulierte allen neuen Jagdschutzorganen zu ihrer neuen verantwortungsvollen und „wahrscheinlich nicht immer einfachen“ Tätigkeit.

Reviere

Die Neuen Jagdschutzorgane versehen ihren Dienst in folgenden Revieren: Stefan Dötzlhofer, Felix Hillinger und Georg Glechner im Jagdrevier St. Georgen bei Obernberg, Manuel Klem im Jagdrevier Lohnsburg, Manuel Lupar und Christian Zweimüller-Aichinger im Jagdrevier Hohenzell.

Verlängerter Arm der Behörder

Jagdschutzorgane dürfen nur Jäger werden. Interessierte Jäger und Jägerinnen können nach etwa fünf Jahren die Jagdaufseherprüfung (Jagdschutzprüfung) ablegen. Ein Jagdaufseher wird für ein bestimmtes Jagdgebiet bestellt und von der Behörde bestätigt und beeidigt. Er ist dann in diesem Jagdgebiet „Verwaltungspolizeiorgan“ und hat die Einhaltung der jagdlichen Vorschriften als verlängerter Arm der Behörde zu überwachen.


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