Bezirk Ried hat sechs neue Jagdschutzorgane
HOHENZELL. Sechs neue Jagdschutzorgane sind durch die Bezirkshauptmannschaft Ried in einer feierlichen Zeremonie bei der „Ziegelgruberkapelle“ in Hohenzell angelobt und als Hilfsorgane der Behörde vereidigt worden.

Die intensive Ausbildung durch Ausbildungsleiter Heinrich Floß begann bereits Anfang Jänner und endete am 28. Mai mit der Jagdhüterprüfung am Amt der OÖ Landesregierung. Die sechs Absolventen wurden alle durch ihre Jagdleiter der Genossenschaftsjagden zu Jagdschutzorganen bestellt.
Feier
Zur Einstimmung auf die Angelobung hielt Probst Markus Grasl eine Feldandacht zu Ehren des Heiligen Hubertus. Bezirksjägermeister Rudolf Wagner gratulierte allen neuen Jagdschutzorganen zu ihrer neuen verantwortungsvollen und „wahrscheinlich nicht immer einfachen“ Tätigkeit.
Reviere
Die Neuen Jagdschutzorgane versehen ihren Dienst in folgenden Revieren: Stefan Dötzlhofer, Felix Hillinger und Georg Glechner im Jagdrevier St. Georgen bei Obernberg, Manuel Klem im Jagdrevier Lohnsburg, Manuel Lupar und Christian Zweimüller-Aichinger im Jagdrevier Hohenzell.
Verlängerter Arm der Behörder
Jagdschutzorgane dürfen nur Jäger werden. Interessierte Jäger und Jägerinnen können nach etwa fünf Jahren die Jagdaufseherprüfung (Jagdschutzprüfung) ablegen. Ein Jagdaufseher wird für ein bestimmtes Jagdgebiet bestellt und von der Behörde bestätigt und beeidigt. Er ist dann in diesem Jagdgebiet „Verwaltungspolizeiorgan“ und hat die Einhaltung der jagdlichen Vorschriften als verlängerter Arm der Behörde zu überwachen.


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