Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Über 400  Kameraden des Niederösterreichischen Kameradschaftsbundes fanden sich am 18. Oktober in Altlengbach ein, um bei einem Delegiertentag die Weichen für die Zukunft des Landesverbandes neu zu stellen. Zwölf Jahre lang stand Brigadier i. R. Franz Teszar dem Verband als Präsident vor, nun verzichtete der verdiente Topfunktionär auf eine neuerliche Kandidatur.

  1 / 2   Der neugewählte Präsident des Niederösterreichischen Kameradschaftsbundes Schulrat Josef Pfleger mit den NÖKB-Ehrenpräsidenten Franz Karlinger (li.) und NÖKB-Ehrenpräsidenten Bgdr i. R. Franz Teszar (re.)

Mit der Person des bisherigen Geschäftsführenden Präsidenten, Josef Pfleger, stand ein Kandidat zur Wahl, der nicht nur über ausreichend Erfahrung verfügt, sondern auch auf breiteste Unterstützung durch den Delegiertentag hoffen konnte. Und diese bekam der Horner auch eindrucksvoll bestätigt: Ohne Gegenstimme wurde Pfleger zum neuen Präsidenten gewählt. „Ein überwältigendes Votum, das mir für die Bewältigung der kommenden Aufgaben viel Kraft gibt,“ so der neue Präsident.

Keinerlei Gegenstimme gab es auch für den Antrag, Brigadier i. R. Franz Teszar für seine unschätzbaren Verdienste um den ÖKB zum Ehrenpräsidenten zu küren. Einstimmig und mit stehenden Ovationen begleitet entschied sich der Delegiertentag auch für diesen Vorschlag. Geschlossenheit und Einigkeit herrschte auch bei den anderen Personalentscheidungen, die an diesem Tag anstanden. So wurde mit Ing. Josef Glaser ein neuer geschäftsführender Präsident ebenso gewählt, wie mit Hermann Reisenbichler ein neuer Landeschriftführer.

Nach der vormittäglichen Arbeitssitzung stand dann natürlich auch eine Festsitzung mit der neuen NÖKB-Führungsriege auf der Tagesordnung. Diese Gelegenheit nutzte Präsident SR Josef Pfleger, um seine „ÖKB-Philosophie“ zu erläutern. „Die Werte des ÖKB, zu denen die gelebte Kameradschaft, das soziale Engagement, die Pflege der Traditionen und die Unterstützung des Bundesheeres gehören, waren gestern wichtig, sind es heute, und werden es auch noch morgen sein. Daher ist unser Einsatz auch ein Einsatz für die Gesellschaft und für die Zukunft des Verbandes, des Landes und die Zukunft des Bundesheeres,“ so Präsident Pfleger, der sich ebenso wie sein Vorgänger Teszar vehement für das Heer und unsere Soldaten einsetzen möchte.

Für diesen Einsatz gab es dann auch lobende Worte seitens der Ehrengäste. Der neue VP-Landesgeschäftsführer Bundesrat Bernhard Ebner, der als Vertreter von LH Dr. Erwin Pröll in Altlengbach war, zollte diesem Einsatz auch seinen Respekt: „Vereine wie der ÖKB sind die Stützen der Zivilgesellschaft. Die Kameradschaft ist das Bindemittel für eure generationenübergreifende Aktivitäten. Dafür gilt es euch zu danken.“ Und auch ÖKB-Protektor Dr. Hannes Bauer, Vorsitzender des NÖ Pensionistenverbandes, zeigte sich vom Wirken des ÖKBs überzeugt: „Friede und Freiheit sind nicht selbstverständlich. Daher ist es wichtig, dass wir Vereine wie den ÖKB haben, die sich diesen Werten verbunden fühlen und diese auch leben.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden