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Treibhausgase, Stickoxide, Quecksilber... - Unerwünschte Nebenwirkungen einer fossilen Energieversorgung

Olivia Lentschig, 29.02.2016 08:30

HORN. Zweieinhalb Monate nach dem so wichtigen Klimaschutz-Abkommen in Paris lädt der Waldviertler Energie-Stammtisch in Kooperation mit dem Weltladen Horn zum Infoabend ins Gasthaus Blie. Mit Dr. Jürgen Schneider, der an leitender Stelle im Umweltbundesamt tätig ist, konnte ein ausgewiesener Experte als Vortragender für die Veranstaltung am Donnerstag, dem 3. März um 19.30 Uhr gewonnen werden. 

Experte Jürgen Schneider Foto: Umweltbundesamt/Mangione
Experte Jürgen Schneider Foto: Umweltbundesamt/Mangione

Er geht der Frage nach, welche unerwünschte, zum Teil wenig bekannten Wirkungen, Probleme und Schäden mit der Nutzung fossiler Energieträger verbunden sind. Anschließend an sein Referat gibt es die Möglichkeit für Fragen und Diskussion.

Vor und nach der Veranstaltung gibt es zwei Infotische, einerseits zu fairen Energiepaketen aus dem Weltladen und andererseits zum Thema Energie und Klima.

Kontakt

www.energiestammtisch.at.tt,

energiestammtisch@wvnet.at,

Teamsprecherin R. Brandner-Weiß, 0664/43 65 393

Ergänzende Informationen

Das Umweltbundesamt ist seit 30 Jahren ein unentbehrlicher Berater für die Umweltpolitik in Österreich, der EU und darüber hinaus. Die Beratungsleistung wird zunehmend auch von Institutionen und Unternehmen in Anspruch genommen, die komplexen Herausforderungen wie dem Klimawandel vorausschauend begegnen, Risiken erkennen und Chancen nutzen wollen.

Das Umweltbundesamt zeigte auf der dritten internationalen Konferenz „Wachstum im Wandel“ vom 22. bis 24. Februar in Wien starke Präsenz und widmete sich den Themen Verteilungsgerechtigkeit, Ernährungssicherheit und Energiewende.

Das Umweltbundesamt ist Österreichs größte ExpertInnen-Organisation für Umwelt und damit die zentrale Anlaufstelle zu Umwelt- und Klima-Szenarien. Es ist verantwortlich für die Datensammlung und Veröffentlichung der jährlichen Treibhausgasbilanz und des Klimaschutzberichtes.

2015 hat es erstmals den Weg zu einer Low Carbon Economy bis 2050 modelliert, also zu einer Wirtschaft, deren Treibhausgasausstoß möglichst gering ist. Die Berechnungen machen deutlich: Um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sind radikale Schritte notwendig. Wie sich Klimaschutzmaßnahmen auf dieses Ziel auswirken, zeigt auch ein neues online-Tool, der Österreichische Klima-Zielpfadrechner.?

Seit 2015, dem UN Internationalen Jahr des Bodens, hat die IUSS, die weltweite Dachorganisation der bodenkundlichen Gesellschaften mit mehr als 20.000 Mitgliedern aus 70 Staaten ihren permanenten Sitz in Wien aufgeschlagen. Das Umweltbundesamt führt seit Jahresbeginn das IUSS-Sekretariat. Ebenfalls seit Jänner 2015 hat die ExpertInnen-Institution auch die Leitung des Europäischen Kompetenzzentrums für Stadt-, Land- und Bodenmonitoring übernommen. Mit zwei Online-Tools hat das Umweltbundesamt 2015 innovative Angebote für die Nutzung in Österreich entwickelt: dem Boden-Kohlenstoff-Rechner für LandwirtInnen und dem Bodenbildungsnavigator. Damit stärkt man das strategische Flächenmanagement und die Erhaltung der Bodenfunktionen.

Das Umweltbundesamt, die größte österreichische ExpertInnen-Einrichtung für Umweltthemen, feierte im Jahr 2015 sein 30jähriges Bestehen. Mit über 450 MitarbeiterInnen aus 55 wissenschaftlichen Disziplinen zählt das Unternehmen heute zu den größten Arbeitgebern Österreichs im Umweltbereich. International ist das Umweltbundesamt in über 200 Netzwerken und Gremien aktiv und berät unter anderem das Europäische Parlament und die EU-Kommission.


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