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HORN/RAPPOLZ. Einen optischen Leckerbissen bot das Rallyeteam Martin Fischerlehner/Tobias Unterweger, als sie einen topmodernen Ford Fiesta R5 an den Start der Herbstrallye brachten.

  1 / 2   Das Rallyeteam Martin Fischerlehner/Tobias Unterweger ging mit einem topmodernen Ford Fiesta R5 an den Start der Herbstrallye.

Nachdem man in der Vergangenheit mit stumpfen Waffen - Autos die bereits technisch weit überholt waren (Mitsubishi Carisma VI) - die Favoriten stets das Fürchten lehrte, kam es letztes Wochenende zu einem Kampf auf Augenhöhe.

Mit dem Fiesta R5 verfügte man über ein Auto am Puls der Zeit, was natürlich auch für den Fahrer eine massive Umstellung bedeutet – die größte Herausforderung sind nicht das Handling und die Traktion sondern das Verschieben der Bremspunkte. Das Gefühl, dass man um 30 Meter später bremsen kann, muss der Fahrer erst verinnerlichen, denn hier ist richtig viel Zeit zu holen – behält man die alten Bremspunkte bei, darf man keine Wunder bei den Zeiten erwarten.

Mit Gerhard Rigler hatte man den Vorjahressieger mit dem gleichen Auto als Gegner, und die Bilanz der Sonderprüfungsbestzeiten zeigt, welches Talent dem ehemaligen Radprofi Fischerlehner anhaftet. Mit seinem Horner Co-Piloten Tobias Unterweger hat er einen Mann am heißen Sitz, der im Gleichklang mit ihm ist, und so ist es zu erklären, dass man das Auto nach bloß 20 Testkilometern zu sieben von neun möglichen Sonderprüfungsbestzeiten steuerte.

Mit dem Jollye Club-Team fand man ein profundes Team, das den Wagen in optimalem Zustand an die Startlinie brachte. Bei der finalen Prüfung im Offroad-Park in Rappolz verlor man etwas Zeit, da die Sicht massiv durch den vielen Staub in der Luft des Vorausfahrenden eingeschränkt war.

Als Resümee kann das Team auf eine perfekte Rallye zurückblicken und hoffen, dass sie sich im Jänner 2018 - bei einer möglichen Jännerrallye - wieder mit der österreichischen und internationalen Rallyespitze auf Eis und Schnee messen darf.


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