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SIGMUNDSHERBERG. Anolog zum „Tag des Windes“ der IG Windkraft, dem Dachverband der Windkraftfirmen riefen die Waldviertel Bürgerinitiativen am 15. Juni zum „Tag des Gegenwindes“.

  1 / 3   Die Anhänger der Bürgerinitiativen mit ihren Transparenten, die von Meiseldorf, Sigmundsherberg bis Hötzelsdorf und in den Orten rund um die Wild zu sehen sind: (v.l.) F. Radaschütz, I. Maierhofer, R. Hasenberger, G. Schneider, U. Radaschütz und H. Spreitzer Fotos: B. Krobath

Barbara Krobath, Pressesprecherin der Bürgerinitiativen gibt zu bedenken: „Nicht jeder Standort ist für Windkraft geeignet: so etwa Standorte in hochsensiblen naturnahen Wäldern in einer Schwachwindregion. Dazu gehören die Wild und das Obere Pulkautal mit seiner bemerkenswerten Naturvielfalt.“

Diese Wälder beherbergen viele schützenwerte Pflanzen, beispielsweise Orchideen, Enziane und Tiere wie Seeadler, Rohrweihe und Wildkatzen. Im Oberen Pulkautal leben und brüten Schwarzstörche.

Mehrheit stimmte dagegen

„Ein weiteres Problem sind Standorte in unmittelbarer Umgebung zu Ortsgebieten. In den angrenzenden Ortschaften stimmte die Mehrheit gegen das geplante Projekt des Windparks in der Gemeinde Sigmundsherberg- 70 Prozent in Walkenstein, 60 Prozent in Kainreith und 65 Prozent in Brugg,“ so Krobath weiter. „Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Sigmundsherberg“ fordert mehr Transparenz seitens der Gemeinde. Die Bürger wollen die Inhalte der Verträge kennen, die die Zukunft der Region betreffen.“


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