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Symposium „Wald als Chance“ zeigte vielfältige Bedeutungen des Waldes auf

Olivia Lentschig, 15.02.2017 15:06

ALTENBURG. Auf enormes Interesse traf die heutige Veranstaltung „Der Wald als Chance für die Region“ im Stift Altenburg, dritter Teil einer Symposienreihe, die vom Wirtschaftsforum Waldviertel veranstaltet wurde. Nach der Bedeutung des Waldes in den Bereichen Tourismus, Gesundheit und als Wirtschaftsfaktor, wurde auch auf die Bedeutung des Waldes in Bildung, Kunst & Kultur eingegangen. Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) eröffnete das Symposium: „Als Bildungs-Landesrätin ist es mir ein besonders großes Anliegen, dass unseren Kindern bereits im jüngsten Alter ein Bewusstsein für unsere Natur beigebracht wird. Wir leben vom und mit dem Wald. Wald bedeutet Lebensraum, Ressource, Umwelt, Erholung und vieles mehr. Umso wichtiger ist es, von Beginn an zu lernen, achtsam mit unseren Wäldern in ihrer Vielfalt umzugehen und Sensibilität für unsere Natur zu entwickeln.“

(V.l.) Bezirkshauptmann Johannes Kranner, Michael Hüttl (Prior des Stiftes Altenburg), Hermine Hackl (Generalsekretärin Kooperationsplattform Forst Holz Papier), Landesrätin Barbara Schwarz, Christof Kastner (Obmann Wirtschaftsforum Waldviertel), Bgm. Markus Reichenvater Foto NLK Filzwieser

Andreas Holzinger, Präsident des Vereins Waldpädagogik in Österreich, zeigte auf, wie wichtig Waldwissen für die gesamte Gesellschaft ist. Ulrike Prommer von der IMC FH Krems brachte Beispiele für die Erwachsenenbildung im Forstsektor. Doris Stiksl (proHolz Steiermark) präsentierte die erste Neue Mittelschule Österreichs, die sich Holz und Gestaltung zum Schwerpunkt gewählt hat. Der Wald war schon immer eine große Inspirationsquelle für Kunstschaffende und prägte unsere Kultur maßgeblich. Dies stellten die Referenten dieses Veranstaltungsblocks eindrucksvoll unter Beweis.

Pater Michael, Prior des Stiftes, gab Einblicke in spirituelle „Wald-Aspekte“. Alfred Grieshofer, Forstkultur-Experte aus dem Landwirtschaftsministerium, zeigte die vielfältigen kulturellen Möglichkeiten dieses Themas auf. Ferdinand Nagele war als Kultur-Botschafter aus der Holzwelt Murau angereist, um den Waldbauernhof Griessnerstadl zu präsentieren. Der Maler und Illustrator Hannes Margreiter brachte Beispiele aus der bildenden Kunst. Schlussendlich rundeten die Altenburger Sängerknaben die Veranstaltung mit Wald-Liedern ab.


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