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BEZIRK HORN. Insgesamt 110.000 Unterschriften wurden bereits gegen den Ausbau des AKW Dukovany sowie gegen tschechische Atommüll-Endlager an der niederösterreichischen Grenze gesammelt. VP-Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf sagt Danke für den starken Rückhalt - auch aus dem Bezirk Horn.

  1 / 2   (V.l.) Bgm. Franz Linsbauer (Langau), Elisabeth Wagner (Regionalstellenleiterin der Energie- und Umweltagentur) und UGR Erich Prand-Stritzko (Langau) Foto: M. Prand-Stritzko

Viele Gemeinden mobilisierten intensiv gegen den Ausbau der Atomkraft in Tschechien. „Mit 362 Unterschriften und 680 Einwohnern zählen Langau sowie St. Bernhard-Frauenhofen mit 265 Unterschriften bei 1.290 Einwohnern zu den absoluten Spitzenreitern in Niederösterreich. Gemeinsam machen wir unsere Haltung gegenüber unseren tschechischen Nachbarn klar“, so Pernkopf.

Energiewende statt Atommüll

Seit 2015 deckt Niederösterreich bereits 100 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. In Tschechien wird die Atomkraft weiter ausgebaut und nach neuen Endlager-Standorten gesucht. Am 15. Jänner hat Österreich eine gemeinsame Stellungnahme von Bund und Ländern gegen den Ausbau des Atomkraftwerkes Dukovany, welches nur 32 Kilometer von der Staatsgrenze entfernt liegt, abgegeben. „Österreich hat sich bereits 1978 gegen die Atomkraft entschieden. Nicht zuletzt, weil Atomkraft ein großes Risiko für unsere Regionen darstellt. Niederösterreich zeigt, dass eine zukunftsfähige Energiewende möglich ist“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.


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