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INNERSCHWAND. Michaela Langer-Weninger, Landtagsabgeordnete und Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ, hat einen Leserbrief über die heimischen Milchbauern verfasst.

Symbolfoto: beats1/Shutterstock.com
Symbolfoto: beats1/Shutterstock.com

Eine große heimische Handelskette betont diese Woche in ihrem Flugblatt, dass sie in den derzeit schweren Zeiten zu den österreichischen Partner-Lieferanten steht und tausende Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sichert.

Unsere heimischen Milchbauern gehören da offenbar nicht dazu. Wie sonst ist es zu erklären, dass diese Handelskette in ihrem Gutscheinheft gleichzeitig irische Billigbutter und ein ebenfalls ausländisches Frucht-Topfen-Dessert zu absoluten Dumping-Preisen anbietet.

Und das zu einem Zeitpunkt, wo der heimische Milchmarkt durch die Corona-Krise massiv unter Druck steht, sodass die EU-Kommission auf Drängen der Bauernvertretung diese Woche sogar die Wiedereinführung von Beihilfen zur privaten Lagerhaltung von Butter, Magermilchpulver und Käse beschlossen hat.

Den Verantwortungsträgern dieser Handelskette fehlt es in dieser Krisensituation nicht nur an Fairness gegenüber den heimischen Milchbauern, sondern auch an Verantwortung gegenüber den Konsumenten und unserer Volkswirtschaft.

von

LAbg. Michaela Langer-Weninger,

Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ

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redaktion-VBruck@tips.at oder per Post an „Tips“, Stadtplatz 37, 4840 Vöcklabruck


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