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JULBACH/KOLLERSCHLAG. 2500 Flüchtlinge wurden bis Montag in den Notunterkünften im Bezirk betreut. Zuerst in Kollerschlag, dann in Julbach. In der Bevölkerung herrscht großes Engagement und Hilfsbereitschaft.

Von Kollerschlag wurde das Notquartier für Flüchtlinge nach Julbach verlegt. (c) Hartl
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Obwohl Julbachs Bürgermeister Adolf Salzinger (76) in seinem Leben schon viel erlebt hat, geht ihm die Situation der Flüchtlinge nahe. Täglich werden sie mit Bussen in die Stockhalle gebracht, wo sie ein Essen und einen Schlaflatz vorfinden. Errichtet und betreut wird die Unterkunft vom Roten Kreuz. Auch die vielen Vereine, die Feuerwehr und die Zivilgesellschaft helfen mit, die Flüchtlinge zu versorgen.

Hilfsbereitschaft ist groß2500 Asylsuchende wurden bisher betreut. „Da sind viele Familien mit Kinder darunter“, schildert Salzinger die Situation. Sie sind abgekämpft, übermüdet und auf der Suche nach einem besseren Leben. Fast alle wollen nach Deutschland. Bis Montag wurden laut Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner fünf Asylanträge gestellt. „Diese Menschen kommen dann in ein Erstaufnahmezentrum“, verrät Polizist Paul Mathe, der am Montag die Asylanträge bearbeitete. Wer spenden will, findet auf der Facebookseite der Rot-Kreuz-Bezirksstelle eine aktuelle Liste, was gebraucht wird. Wer freiwillig mithelfen will, soll sich auf der Rotkreuz-Leitstelle in Rohrbach melden. Unter dem Titel „Rohrbach sammelt für Kriegsflüchtlinge“ werden in den Altstoffsammelzentren im Bezirk warme Kleidung, Schuhe und Kinderwägen gesammelt (07289/6925).


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