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JULBACH. Etwas mehr als 24 Stunden ist die siebente Ausgabe des „Race Around Austria“ für das Ernstl“s Sport-Team powered by Sareno jung – und derzeit läuft alles nach Plan. Das oberösterreichische Quartett wird seiner Favoritenrolle bereits auf den ersten Kilometern gerecht und rollt das Feld der Vierer-Teams von hinten auf. Für eine Extraportion Motivation sorgt die Fanzone in Julbach.

© Plechinger/Ernstl's Sport-Team
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Als letztes Vierer-Team ging das Ernstl“s Sport-Team powered by Sareno am Mittwoch um 16:34 in St. Georgen im Attergau ins härteste Radrennen Europas. Vom Sprecher auf der Startrampe zum Top-Favoriten gestempelt wurden Michael Gabriel, Michael Hofer, Christian Oberngruber und Thomas Strobl ihrer Favoritenrolle schnell gerecht.

Trotz dichtem Verkehr pflügten sie durch das Feld und übernahmen schnell die Führung. „Unsere Taktik für die ersten Kilometer ist voll aufgegangen, wir haben den Heimvorteil perfekt ausgenützt“, so Teamchef Josef Stadlbauer.

„Tour de France“-Feeling in Fanzone Julbach

Beim Anstieg zur Fanzone in Julbach setzte Christian Oberngruber eine weitere Attacke – sehr zur Freude der mehr als 500 Zuschauer am Streckenrand. „Das war Tour de France-Feeling pur. Am liebsten hätte ich oben umgedreht und wäre den Anstieg noch einmal gefahren“, so der Bergspezialist, der von seiner Freundin mit einem Plakat empfangen wurde. Für die Fans gab es ein Schätzspiel und ein Quiz mit tollen Preisen von den Team-Sponsoren. „Die Fanzone hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Als ich mit dem Pacecar um die Kurve gebogen bin und die Menschenmassen gesehen habe, habe ich meinen Augen nicht getraut“, erzählt Organisator Josef Stadlbauer.

Streckenrekord ist kein Thema

Durch die erste Nacht kam das Ernstl“s Sport-Team ohne Probleme. Der Vorsprung auf das Team Melasan Sport blieb durch Wald- und Weinviertel bis in die frühen Morgenstunden konstant und konnte im Lauf des Vormittags weiter ausgebaut werden. Nach 815 von insgesamt 2.200 Kilometern betrug das Polster auf die Zweitplatzierten bereits 25 Kilometer. „Unser primäres Ziel ist der Sieg. Wir haben uns im ersten Drittel eine super Basis gelegt, aber das Rennen ist noch lang und hart. Wir denken nicht an irgendwelche Rekorde“, stellt Michael Hofer, im Vorjahr gemeinsam mit Michael Gabriel Sieger der RAA-Challenge, klar. Das „Race Around Austria“ führt über 2.200 Kilometer mit 30.000 Höhenmetern einmal rund um Österreich. Start und Ziel ist in St. Georgen im Attergau. Der Sieger bei den Vierer-Teams wird am Samstag um die Mittagszeit erwartet.


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