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BEZIRK ROHRBACH. Sein 45-jähriges Bestehen feiert der Sozialsprengel Oberes Mühlviertel (SOM). Mit Blick auf die visionären Gründer steht das heurige Jahr unter dem Motto „Mut und Zuversicht“.

  1 / 2   Ein Bild aus dem Jahr 1979: Engagierte Menschen trafen sich und diskutierten über bedarfsgerechte soziale Angebote vor Ort. Ergebnis war die Gründung des Sozialsprengels Oberes Mühlviertel. (Foto: Sozialsprengel)

Mut und Zuversicht haben die Gründer gezeigt, die mit hohem Einsatz und (auch finanziellem) Risiko ans Werk gegangen sind. Aus der Idee hat sich eine flächendeckende Versorgung mit sozialen Diensten entwickelt: sowohl ehrenamtlich durch die örtlichen Sozialkreise des Sozialsprengels als auch durch die professionellen vielfältigen sozialen Dienstleistungen des Arcus Sozialnetzwerks. Kernaufgabe des gemeinnützigen Vereins ist, Menschen bei der Bewältigung ihrer persönlichen Lebenssituationen zu unterstützen, dabei die Fähigkeit zur Selbsthilfe zu fördern und soziale Dienste auf ehrenamtlicher Basis zu organisieren.Bei der Generalversammlung des Sozialsprengels im Oktober soll mit der Verleihung des diesjährigen Elisabethpreises den visionären Gründungsakteuren gedankt und deren Einsatz vor den Vorhang geholt werden. Im Vorjahr bekam den Preis Ludwig Ranetbauer überreicht, der in besonderer Weise Begegnung von Herzen lebt und dadurch Menschen bewegt.

Beeindruckende Jahresbilanz

Der SOM ist ein Zusammenschluss von 16 Gemeinden und rund 1.800 Privatpersonen. Im Vorjahr haben 270 freiwillig engagierte Menschen insgesamt 19.118 Stunden ehrenamtlich geleistet. Das würde circa elf Vollzeitkräften und einem Geldwert von rund 600.000 Euro pro Jahr entsprechen.

34.052 Portionen Essen auf Rädern wurden zugestellt, 6.098 Stunden für Besuche im Krankenhaus, Altenheimen und bei Menschen zuhause geleistet, 1.403 Stunden zur Entlastung pflegender Angehöriger erbracht sowie 329 Stunden für Begleitung und Hilfe für geflüchtete Menschen. Dazu kommen 544 Stunden für die Organisation und Zustellung von Krankenbehelfen zuhause und 3.578 Stunden für Weiterbildung, Organisation, Teambesprechungen und diverse Hilfsdienste.

Die Jahreshauptversammlung und Verleihung des Elisabethpreises findet am Donnerstag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, im Gasthaus Scherer in Pfarrkirchen statt.


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