Mühlkreisbahn soll bis 2033 fit für die Zukunft gemacht werden
BEZIRK ROHRBACH/UU. Über den aktuellen Stand der Planungen in Sachen Mühlkreisbahn informierten sich die Bürgermeister der ARGE bei Landesrat Günther Steinkellner.

Für alle Beteiligten steht fest, dass der Ausbau der Mühlkreisbahn angesichts des prognostizierten Verkehrswachstums unverzichtbar ist. „Gerade in sensiblen Bereichen stößt der Straßenausbau an seine Grenzen. Die Zukunft liegt daher in einer modernen, leistungsfähigen Bahn in Kombination mit autonomen Mobilitätslösungen“, bekräftigte LR Steinkellner im Gespräch mit den Bürgermeistern.
Weichen sind gestellt
Der Weiterbetrieb der Mühlkreisbahn ist auf Basis des Verkehrsdienstevertrages jedenfalls bis ins Jahr 2033 gesichert. Bis dahin soll, in zeitlicher Abstimmung mit der Umsetzung der Regional-Stadtbahn Linz, die Infrastrukturentwicklung der Strecke und deren bauliche Umsetzung weitgehend abgeschlossen sein. Fest steht, dass die Mühlkreisbahn elektrifiziert und mit wesentlich kürzerer Fahrzeit ausgestattet wird. Damit wird vor allem auch dem Tourismus in der Region Böhmerwald Rechnung getragen.
Kleinzells Bürgermeister Klaus Falkinger, Sprecher der ARGE Mühlkreisbahn, ist zufrieden: „Es freut uns, dass die Arbeiten zur Ertüchtigung der Mühlkreisbahn voll angelaufen sind. Die Bahnlinie wird dann einen wesentlichen Beitrag zur künftigen Mobilität im gesamten Oberen Mühlviertel tragen, sowohl im täglichen Berufsverkehr wie auch im Tourismus. Dass derart weitreichende Planungen nicht von heute auf morgen erfolgen können, leuchtet uns ein.“


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