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KEFERMARKT. Die Gemeinde Kefermarkt kritisiert die Ablehnung zur Ufergehölz-Rodung entlang der Feldaist durch die Naturschutzbehörde. Bezirkshauptfrau Andrea Außerweger begründet die Entscheidung. 

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Entlang eines Teilstückes der Ortspassage der Feldaist will die Gemeinde Kefermarkt beidseitig das Ufergehölz roden, um die Aistsiedlung vor Hochwasser zu schützen. Die Naturschutzbehörde hat den Antrag abgelehnt. „Derzeit wird ein Gefahrenzonenplan für Kefermarkt durch den Gewässerbezirk Linz ausgearbeitet, dieser betrifft auch die Feldaist. Der Plan soll Anfang Jänner vorgelegt werden und zeigen, an welchen Stellen Überflutungen auftreten und Schutzmaßnahmen nötig sind“, erklärt Bezirkshauptfrau Andrea Außerweger. „Danach können Überlegungen zu Maßnahmen des Hochwasserschutzes angestellt werden.“

Die zuständige Naturschutzbehörde hat festgestellt, dass eine Rodung alleine die Überflutungen nicht verhindern würde.“ Dafür würden Begleitmaßnahmen benötigt werden. „Es wurde geraten, den neuen Gefahrenzonenplan abzuwarten, und danach eine Interessensabwägung zu machen. Aber die Gemeinde wollte den Bescheid gleich haben“, erklärt Außerweger. “Ich finde es schade, dass sich die Gemeinde mit der Beschwerde nicht bei uns gemeldet hat, sondern diese über die Medien ausspricht. Der Gemeinde steht es auch frei gegen den Bescheid eine Beschwerde einzureichen“, sagt Außerweger.  


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