Kematen erlebt einen „Bauboom“
KEMATEN. Aktuell herrscht ein regelrechter Bauboom in Kematen. Unter den Vorhaben: Das neue Feuerwehrdepot in Kematen kann bald wieder bezogen werden, die Aufbahrungshalle wird gemeindeübergreifend erneuert und das Projekt „Marktherz 27“ wird den Ortskern attraktiveren.

In Achleiten wird eine neue Ortswasserleitung gerade realisiert, wobei hier der Glasfaserausbau bereits mitberücksichtigt wird. Im Ortgebiet laufen die Kanalbauarbeiten auf Hochtouren und auch der sanierte Kematner Kirchturm erscheint in neuem Glanz. Ein neuer Funcourt für die Jugendlichen wurde bereits im Vorjahr eröffnet.
Bürger entwickeln mit
Viele dieser Projekte stammen aus dem Bürgerbeteiligungsprozess „Mein.Dein.Unser Kematen“ und können dank des Engagements einzelner Vereine, Initiativen und Firmen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kematen nun realisiert werden. Eine zusätzliche Kindergartengruppe, ein Sommerkindergarten sowie attraktive Ferienpassaktionen gemeinsam mit der Gemeinde Piberbach stehen ebenfalls am Programm.
Gemeindeübergreifende Projekte enstehen
„In Kematen zeigt sich mit seinen Vorhaben das breite Aufgabenspektrum einer attraktiven Wohngemeinde, von der Sicherheit, der Bildung, dem Ausbau und Sanierung der Infrastruktur über die Ortskernbelebung bis hin zum gemeindeübergreifenden Kooperationsprojekt, dem Neubau der Aufbahrungshalle. Es freut mich, dass wir auch in schwierigen Zeiten aktiv Akzente für die Bürger setzen können“, betont Bürgermeister Markus Stadlbauer (ÖVP). Er hebt auch das Projekt „Marktherz 27“ besonders hervor: „Dies wird komplett ohne neue Bodenversiegelung über die Bühne gehen.“
Bremsen bei Wohn-Großprojekten
„Diese Investitionen in die Infrastruktur von Kematen sind Investitionen in die Zukunft unserer lebenswerten Gemeinde. Da wir hier alle an einem Strang ziehen, geht auch viel weiter. Damit Kematen auch zukunftsfit bleibt, müssen wir aber den Zuzug und Wohn-Großprojekte massiv bremsen“, unterstreicht FPÖ-Fraktionsobmann Christian Deutinger.
Park-and-Ride-Ausbau
Für den SPÖ-Fraktionsvorsitzenden Helmut Führlinger ist der Park-and-Ride-Ausbau am Bahnhof ein Meilenstein: „Hier wird es bald zusätzliche Parkplätze im Bahnhofsbereich geben, da dies auf Piberbacher Seite ist, ist auch Piberbach da mit dabei. Im Dezember wurde das Projekt bereits eingereicht, der Ball liegt noch bei den ÖBB, die klären müssen, was sie mit dem Abstellgleis vor Ort machen werden.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden