Radler vom Team Sportunion Waidhofen wurden Dritte bei der Race Around Austria Challenge

Thomas Lettner Thomas Lettner, Tips Redaktion, 19.08.2019 12:28 Uhr

KEMATEN/YBBS. Der Kematner Herbert Eibl und sein Partner Harald Maderthaner (beide Team Sportunion Waidhofen) nahmen vor kurzem an der Race Around Austria Challenge im Zweier-Team teil.

„Vor einigen Jahren hat mich das Fieber für den Langstreckenradsport so richtig gepackt. Im vorigen Jahr scherzte ich noch mit einem meiner Betreuer, dass wir die Challenge einmal im Zweier-Team bestreiten könnten“, erzählt Eibl. Schließlich war es so weit. Nach vielen Stunden an Training und Vorbereitung – in den letzten zehn Monaten verbrachte Eibl circa 12.000 Kilometer auf dem Rad – startete er mit seinem Partner ins große Abenteuer. Bei der Race Around Austria Challenge sind 560 Kilometer und 6.500 Höhenmeter zu überwinden. Die Nervosität war groß, galt es doch nicht nur durchzuhalten – auch das Begleitfahrzeug musste die ganze Strecke schaffen.

Hartes Rennen

Vom Start weg konnten Eibl und Maderthaner das sehr hohe Tempo mithalten und so die ersten Abschnitte zügig durchziehen. Die Abend- und Nachtstunden brachten sehr kühle Temperaturen. Ab Kilometer 160 begannen die steilen Anstiege des Mühlviertels. Die beiden mussten das Tempo drosseln, da sie noch ein langes Rennen vor sich hatten. Den anderen Teams ging es nicht wirklich besser, mit Ausnahme des führenden Teams, das auf und davon war. Im Ennstal angekommen konnten sie durch die Unterstützung einiger Freunde und Verwandten neue Energie sammeln und wieder ein sehr hohes Tempo fahren.

Gänsehaut beim Empfang

Die Vorentscheidung um Platz zwei fiel bei den letzten beiden Anstiegen. Eibl und Maderthaner mussten sich schließlich mit Platz drei zufrieden geben. Nach 16 Stunden und 49 Minuten überquerten sie gemeinsam die Ziellinie. Der anschließende Empfang auf der Bühne, bejubelt von Freunden und Familie, sorgte zum Abschluss nochmals für Gänsehaut-Stimmung. „Mein Dank gilt meinem Trainer Benjamin Schmidradler, den Teammitgliedern Michael Thalhammer und Ernst Schwarenthorer, dem Betreuerteam sowie Helga und Zoe“, sagt Eibl.

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