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KILB. Eine Reise quer durch die USA. Das ist der Traum vieler junger Menschen. Christine Lechner und Thomas Zeller haben sich diesen Traum erfüllt und sogar einen Film daraus gemacht. Sie fragen „Was wurde aus dem amerikanischen Traum?“ Tips traf die Produzenten zum Tratsch.

Thomas Zeller hielt die Reisen durch die USA filmisch und fotografisch fest. Foto: Filmgut/Thomas Zeller

2004 ist das Duo durch die Staaten gereist. Dabei ist ihnen die Idee in den Sinn gekommen, einen Film über den amerikanischen Traum zu drehen. Die Herangehensweise: Es soll ein Dokumentarfilm entstehen, bei dem eine Bestandsaufnahme einer Nation gemacht wird, die am Scheideweg steht. Die essentielle Frage war: „Was wurde aus dem amerikanischen Traum?“ Thomas Zeller dazu: „Um eine schöne Bandbreite zu erwischen, sind wir mit dem Zug quer durch Amerika gefahren.“ Das Duo war dazu 2013 für sechs und 2015 für vier Wochen durch die Bundesstaaten unterwegs. „Insgesamt sind wir dafür 27 Tage mit dem Zug gefahren, haben rund 48.000 Kilometer hinter uns gebracht“, erklären Zeller und Lechner. Dabei haben sie einerseits aus dem Zugfenster gefilmt, andererseits die Durchsagen der Schaffner aufgenommen sowie die Fahrgäste interviewt. 37 Interviews und in Summe rund 40 Stunden Filmmaterial sind so entstanden. Lechner ergänzt: „Wir wollten hören was die Leute sagen und sehen wie die Realität ist, wenn man aus dem Zug schaut.“ Unterm Strich ist ein 80-minütiger Film mit dem Titel „American Dream Stories“ entstanden. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben sie jedoch nicht, vielmehr soll es ein vielseitiges Porträt über die Menschen und die Landschaft der USA sein.Thomas Zeller, seines Zeichens Inhaber der Produktionsfirma „Filmgut“, war begeistert: „Man fährt in einer Filmkulisse herum. Es ist ein Erlebnis.“ Das Ergebnis dieses Projektes können Interessierte am 20. Jänner im Manker Kino sehen. Gibt es nun den amerikanischen Traum? „Das können wir nicht verraten. Dazu muss man ins Kino kommen“, schmunzelt Christine Lechner.

„Welcome Aboard“

Wer nicht bis zum 20. Jänner warten möchte, kann bereits am 2. Dezember den Fotovortrag „Welcome Aboard“ anschauen. Dabei werden rund 300 Fotos gezeigt, die während der Amerika-Reisen entstanden sind. „Wir sind aus den Zügen ausgestiegen und haben uns das Land angeschaut. Neben der Filmerei sind viele Fotos und Geschichten entstanden. Es wäre schade, wenn wir die Fotos und die Geschichten daraus nicht herzeigen würden. Daher haben wir uns entschlossen, einen Fotovortrag zu machen“, erklärt Lechner. Der Fotovortrag ist zwar nur das Nebenprodukt des Films, sehenswert sind die Bilder allemal. Somit spannt sich ein schöner Bogen, sowohl inner- als auch außerhalb des Zuges.

„Welcome Aboard“ (Fotovortrag)

2. Dezember 2017 um 20 Uhr Kino Mank

„American Dream Stories“ (Film)

13. Dezember 2017, 19 Uhr Rathaus Amstetten

20. Jänner 2018, 20 Uhr Kino Mank

25. Jänner 2018, 18.30 Uhr Kino im Kesselhaus Krems

22. Februar 2018, 20 Uhr Cinema Paradiso St. Pölten28. Februar 2018, 19.30 Uhr Kino Wieselburg


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