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Mit voller Wucht gegen Blockhütte geprallt: tödlicher Alpinunfall in Hinterstoder

Bettina Krauskopf, 14.04.2018 09:47

BEZIRK KIRCHDORF/KREMS. Am 13. April gegen 19.30 Uhr verunglückte ein 38-jähriger Ungar im Schigebiet Hinterstoder tödlich, als er mit einer Matte über die Piste ins Tal rutschen wollte.

Der 38-Jährige wurde in den MedCampus III geflogen. Symbolfoto: Weihbold
Der 38-Jährige wurde in den MedCampus III geflogen. Symbolfoto: Weihbold

Der 38-Jährige war mit einem Gleichaltrigen und einem 29-Jährigen, alle drei aus Ungarn, mit einer Schutzmatte, wie sie auch zum Absichern von Schneekanonen verwendet wird, im Schigebiet Hinterstoder unterwegs; sie wanderten mehrere hundert Meter hoch, um anschließend auf der Matte ins Tal zu rutschen.

Mit hoher Geschwindigkeit gegen Blockhütte geprallt

Als es gegen 19.30 Uhr losgehen sollte, entscheid der Jüngere der drei, doch lieber zu Fuß abzusteigen. Die beiden 38-Jährigen legten sich auf die Matte und fuhren los; dabei dürften sie jedoch die Steilheit der Piste und die Beschleunigung der glatten Matte am Schnee unterschätzt haben - sie prallten mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Blockhütte.

Für 38-Jährigen kam jede Hilfe zu spät

Der 29-Jährige, der Zeuge des Unfalls wurde, alarmierte sofort die Rettungskräfte. Für einen der Männer kam jedoch jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen. Sein Kollege wurde mit schweren Verletzungen in den Med Campus III nach Linz geflogen.


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