Theaterklub Wartberg: Kreativ-schöpferische Kräfte entfalten und fließen lassen

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Olivia Lentschig Tips Redaktion Olivia Lentschig, 22.05.2022 08:00 Uhr

WARTBERG. Eine intensive und herausfordernde Probenzeit liegt hinter dem Theaterklub Wartberg, denn nach zweijähriger „Corona-Pause“ ist es den Theaterbegeisterten gelungen, das Stück „Ein idealer Ehemann“ auf die Bühne zu bringen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nach dieser langen unfreiwilligen Pause wieder spielen dürfen und unserer großen Leidenschaft nachgehen können. Es ist uns eine wahre Freude zu spielen und in die – maskenfreien – Gesichter der Zuschauer blicken zu können“, freuen sich die Vereinsmitglieder.

Beeindruckende Bilanz

„Unser Theaterverein zeichnet sich dadurch aus, dass hier Gemeinschaft gelebt wird und wir eine gemischte Truppe im Alter von 17 bis 75 Jahren sind“, gibt Vorstandsmitglied Andrea Rauscher Einblick. „Weiters können wir mit Stolz sagen, dass wir sehr viele langjährige Mitglieder in unserem Verein haben. Einige Spieler haben bereits über 100 Aufführungen und Mag. Anton Wolfram hat dieses Jahr seine 30. Inszenierung als Regisseur auf die Bühne gebracht.“

Die kurze Geschichte einer Leidenschaft

Früher spielten Kinder und Jugendgruppen der Pfarre, aber auch Erwachsene Theater im alten Pfarrsaal (Heimathaus). Diese Tradition reicht etwa 50 Jahre zurück.Ende der 70er-Jahre wurde innerhalb des jungen Spielerkreises rund um die katholische Jugend die Idee geboren, einen Klub zu gründen. Besonders unterstützt und begrüßt wurde das auch vom damaligen Pfarrer P. Paulus Eder, der eine „heimliche“ Leidenschaft für das Theaterspiel in sich trug. Kein Wunder, ist er doch Priester des Klosters Schlierbach, in dem nach dem Zweiten Weltkrieg eine große Theatertradition begründet wurde. Viele, die in Schlierbach das Gymnasium besuchten, wurden mit diesem „Theatervirus“ infiziert.

Geschichten, die erzählt werden müssen

Seit 1981 gibt es den Theaterklub Wartberg. Unter dem Obmann Walter Strasser wurde die Tradition der Aufführungen der katholischen Jugend aufgenommen und ausgebaut. Ab 1983, als „Heimkehrer“ nach seinem Studium, übernahm Anton Wolfram selbst die Spielleitung und es folgten 1983 „Hier sind Sie richtig“, 1985 „Der schwarze Koffer“ und kleinere Auftritte. „Einen regelrechten „Spielanfall“ hatten wir 1989, als wir gleich zweimal Stücke aus der Taufe hoben: „Boeing, Boeing“ und im Herbst als Ausflug ins ernstere Fach Ödon von Horvaths „Himmelwärts“. Und dann – riss der Faden“, erzählt Vorstandsmitglied Anton Wolfram. „Erst anlässlich einer Gastaufführung unserer bayrischen Partnergemeinde Leinburg wurde die Theaterleidenschaft wieder virulent. Wir starteten durch und Anfang 1996 gab es wieder eine Aufführung, neue Klubfunktionäre und begeisterte Mitarbeiter. Ja, und seitdem spielen wir jedes Jahr und das wird so bleiben, bis eines Tages...“

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