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Am anderen Ende der Welt unterwegs und gefeiert wie die Superstars
Kremsmünster. Der Kremsmünsterer Philipp Prückl war mit seiner Band „Farewell dear Ghost“ auf Chinatournee unterwegs. Völlig unbekannt. Doch die Exoten brachten mit ihrem Coldplay-Sound das fernöstliche Volk zum Ausflippen.

Knapp eine Woche waren die vier Jungs von „Farewell dear Ghost“ für Auftritte quer durch China unterwegs. Darunter der Kremsmünsterer Philipp Prückl und Schlagzeuger Andreas Födinger aus Rohr. Der Spielplan war sehr straff und das Reisen mühsam, dank Jetlag. Start war in Peking bei einem Festival. „Keiner kannte uns. Wir wussten auch nicht, was auf uns zukommt“, erzählt Bassist Philipp Prückl. Aber was geschehen war, konnte keiner vorhersehen: „Wir wurden bejubelt wie die Stars! Die Chinesen feierten uns vom ersten Ton an, unglaublich“, ist er heute noch überwältigt. Und dazu ließen sich die Indie-Rocker nicht zweimal bitten. Nach österreichischer Manier gaben sie auf asiatischem Boden ordentlich Gas. Es ist wahrscheinlich der mitreißende Sound, den die chinesische Jugend so nicht kennt, aber wie man sieht zum Tanzen bringt. Auf die Frage, ob man nach einem erfolgreichen Konzert um die Häuser zieht oder ins Hotelzimmer fährt und sich ausschläft, gab“s eine wage Antwort: „Wir sollten zum nächsten Konzert wieder fit sein, aber ausgelassen haben wir natürlich Nichts. Auch nicht das Nachtleben“, schmunzelt der gebürtige Kremsmünsterer. Studium ist/war mehr das Mittel zum ZweckDerzeit wohnt Philipp mit seinen Bandkollegen in Wien. Außer Sänger und Gründer von „Farewell dear Ghost“ Philipp Szalay ist Grazer. „Mein Studienabschluss ist mir mehr passiert“, sagt er, „Studium und Rockmusik war oft nicht leicht unter einen Hut zu bekommen. Aber jetzt ist es fertig und der Welteroberung mit der Band steht nichts mehr im Wege (lacht).“


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