„Meine Busschule“ in der Volksschule Kirchdorf

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 28.02.2020 10:58 Uhr

KIRCHDORF AN DER KREMS. Die Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) waren zu Gast in der Volksschule Kirchdorf.

Am 25. Februar waren die AUVA Landesstelle Linz und das KFV mit ihrer Verkehrserziehaktion „Meine Berufsschule“ zu Besuch in der Volksschule Kirchdorf. „Ziel der Aktion ist es, den Kindern sichere Verhaltensweisen im Bereich der Haltestelle sowie während der Benutzung des Busses zu vermitteln“, erklärt Marina Pree-Candido, Direktorin der AUVA Landesstelle Linz. Dementsprechend wissen die Schulkinder der Volksschule Kirchdorf jetzt, welche Gefahren es beim Schulbusfahren gibt und wie sie diese meistern. Das neue Wissen konnte gleich ausprobiert werden.

Risiken am Schulweg

Obwohl der Schulbus statistisch gesehen ein sicheres Verkehrsmittel darstellt, passieren rund sieben Prozent der österreichweiten Schulwegunfälle in und um den Bus. Die Aktion „Meine Busschule“ versucht mit den Kindern Situationen, die Gefährdungen bereithalten können, zu analysieren und gemeinsam Lösungsstrategien zu erstellen. Das Vermeiden von Verletzungen beim Ein- und Aussteigen, beim Warten an der Haltestelle, beim Einschwenken des Busses oder während der Fahrt standen dabei im Vordergrund.

Sicheres Busfahren spielerisch üben

„Die Aktion wird von erfahrenen Pädagogen und speziell geschulten Mitarbeitern durchgeführt“, so Sabine Kaulich, Verkehrsexpertin des KFV. Die Kinder der Volksschule Kirchdorf lernten dabei alle möglichen Gefahrensituationen in und um den Schulbus durch Gesprächsrunden und Arbeitsmaterialien kennen und konnten dieses Wissen beim Praxisteil direkt an den Haltestellen vor Ort spielerisch umsetzen. „Anschauliche Demonstrationen mit einer Dummy-Puppe beim Einschwenken und beim Bremsen des Busses sorgen für so manches Aha-Erlebnis“, erzählt Kaulich.

Informationen für Eltern und Lehrer

In einem weiteren Schritt möchte die AUVA und KFV auch Eltern, Lehrkräfte und Verkehrserziehungsbeamte in die Aktion miteinbeziehen und durch Materialien und Infobroschüren ein sicheres Benützen von Schulbussen gewährleisten.

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