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Tierrettung im Kirchdorfer Zementwerk: Marder steckte in Rohr fest

Susanne Winter, MA, 11.02.2021 16:06

KIRCHDORF AN DER KREMS/STEINBACH AM ZIEHBERG. Am Donnerstag 11. Februar, erreichte um 6.30 Uhr das Tierparadies Schabenreith in Steinbach am Ziehberg (Bezirk Kirchdorf) ein Hilferuf vom Kirchdorfer Zementwerk: Ein Marder steckte in einem Rohr fest und konnte sich nicht befreien.

Bei der tierärztlichen Untersuchung durch Ursula Kimberger-Dorninger konnten bis auf eine starke Unterernährung und Unterkühlung keine Verletzungen festgestellt werden. (Foto: Tierparadies Schabenreith / Hofner)
Bei der tierärztlichen Untersuchung durch Ursula Kimberger-Dorninger konnten bis auf eine starke Unterernährung und Unterkühlung keine Verletzungen festgestellt werden. (Foto: Tierparadies Schabenreith / Hofner)

Tierheimleiter Harald Hofner fuhr sofort los und barg das komplett geschwächte und durchnässte Tier. Tierärztin Ursula Kimberger-Dorninger stellte bei der anschließenden Untersuchung eine starke Unterernährung und Unterkühlung des Marders fest, jedoch keine Verletzungen. Das weibliche Tier ist circa ein Jahr alt und wird nun einige Tage im Tierparadies aufgepäppelt, bevor es ausgewildert werden kann. Marder erreichen in freier Wildbahn ein Lebensalter von etwa zehn Jahren. Harald Hofner berichtet: „Aktuell geht es dem Marderweibchen den Umständen entsprechend gut. Sie ist natürlich noch sehr entkräftet und muss sich erholen. Vielen Dank an die aufmerksamen Mitarbeiter des Zementwerks, die ihr das Leben gerettet haben. Ohne deren Hilfe hätte sie keine Chance gehabt.“


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