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STEINBACH AN DER STEYR. In der Steinbacher Nachhaltigkeitsschmiede erfolgte kürzlich der Startschuss zum großen Regionsprojekt „Gemeinde-Topotheken“.

Sierning einst und jetzt - dazwischen liegen 90 Jahre (Foto: Erwin Brunmayr)
Sierning einst und jetzt - dazwischen liegen 90 Jahre (Foto: Erwin Brunmayr)

Eine Topothek ist vergleichbar mit einem großen, dicken Fotoalbum, das die gesamte Bevölkerung befüllt und jederzeit im Internet zum Durchschauen parat liegt. 15 Gemeinden aus der LEADER-Region Traunviertler Alpenvorland und der benachbarten LEADER Region Nationalpark Oö. Kalkalpen wollen in den kommenden Jahren ein digitales Bildarchiv aufbauen. Das gelingt zum einen durch die Bereitschaft der Bevölkerung, ihre privaten Fotos zur Verfügung zu stellen. Und zum anderen nur durch den ehrenamtlichen Einsatz von sogenannten „Topothekaren“, die das Material sichten, scannen und in das System einspeisen.

Freischaltung der Topothek Anfang 2023 geplant

Die Plattform einer „Topothek“ wurde in Niederösterreich entwickelt und ist dort sehr verbreitet. Nun übernehmen auch bei uns immer mehr Gemeinden diese nützliche Datenbank. Durch ein gemeinsames Vorgehen ergeben sich praktische Vorteile. Daher haben sich die Entscheider in der Region zum einen gleichzeitigen Start verabredet. Die Topothekare erhalten als nächstes eine technische Einschulung. Danach erproben sie die Anwendung in der Praxis und machen eine erste Befüllung des Archivs. Die Freischaltung der Topothek erfolgt schließlich Anfang des kommenden Jahres. LEADER-Manager Josef Wolfthaler und der Historiker Siegfried Kristöfl sind überzeugt: „Die Geschichte unserer Gemeinden gestalten alle, die hier leben, und gehört allen, die sich mit ihr verbunden fühlen.“


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