Weißbier-Grand Slam für das Kremstal-Bräu: Karlheinz Meidinger zum elften Mal Staatsmeister
KREMSMÜNSTER. Bei den Braustaatsmeisterschaften in Baden bei Wien wurden aus 608 eingereichten Bieren in 18 Bierstil-Kategorien die Gewinner ermittelt. In der bestbesetzten Klasse „Weizenbiere, Roggenbiere und Weizenböcke“ schaffte Karlheinz Meidinger aus Kremsmünster nach 2019 erneut den Grand Slam.

Der zweifache „Hobbybrauer des Jahres“ erzielte im Finale mit den Sorten Stoneman-Weisse, Kremstal-Weisse und Kloster-Weisse die Plätze eins bis drei. Es war dies der elfte Staatsmeistertitel in zehn Jahren Brautätigkeit, der sechste mit einem Weißbier.
Hochaktive, einzellige Zuckerpilze sind entscheidend
Die Biere des Hobbymykologen zeichnen sich durch eine hohe Drinkability (Trinkbarkeit) aus. Auf die Frage nach dem Grund für den geringen Trinkwiderstand erklärt der zweifache Hausbrauer des Jahres das Rezept für seine Brauerfolge: „Die entscheidende Zutat beim Weißbierbrauen sind hochaktive, einzellige Zuckerpilze. Dieser Reinzuchthefe-Turbo, in Verbindung mit einer unorthodoxen Gärführung, erzeugt ein ganz spezielles Aromaprofil.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden