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Nationalpark Kalkalpen als Schauplatz des internationalen Ranger-Treffens "Danilo Re Memorial"

Sophie Kepplinger, BA, 24.01.2024 09:03

SPITAL AM PYHRN. Die Ranger aus den Nationalparks der Alpen treffen sich jährlich zum Informationsaustausch und sportlichen Wettkampf. Der diesjährige Gastgeber des „Danilo Re Memorial“: Der Nationalpark Kalkalpen. Mehr als vierzig Ranger-Teams reisten nach Spital am Pyhrn, erkundeten gemeinsam die Pyhrn-Priel Region und lernten einander besser kennen.

  1 / 5   Mehr als vierzig Rangerteams reisten nach Spital am Pyhrn zum Danilo Re Memorial (Foto: NPK/Andreas Mayr)

Das Danilo Re-Memorial wird zum Gedenken an den italienischen Ranger Danilo Re veranstaltet, der 1995 bei einem Unfall in seinem Schutzgebiet ums Leben kam. Die Veranstaltung findet jedes Jahr in einem anderen Schutzgebiet statt. Zum ersten Mal durfte der Nationalpark Kalkalpen heuer die Veranstaltung ausrichten. Nationalpark Direktor Josef Forstinger freute sich über die Gelegenheit zum Austausch und Vernetzung: „Die Ranger leben und arbeiten für den Schutz der alpinen Schutzgebiete und tragen dieses Bewusstsein in die Welt hinaus. Dass dies nicht ohne körperliche Fitness funktioniert, wollen sie auch im sportlichen Wettstreit beweisen.“

Auf Ski, Schneeschuhen oder Schusters Rappen unterwegs in der Pyhrn-Priel Region

Die viertägige Veranstaltung bot traditionell Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch, sowie zum freundschaftlichen sportlichen Wettbewerb. Traditionell messen sich bei dem „Danilo Re Memorial“ die Ranger und Schutzgebietsmitarbeiter bei der Ranger-Olympiade, in vier Disziplinen: Langlauf, Ski-Bergsteigen, Schießen und Riesentorlauf. Durch ein technisches Gebrechen der Standseilbahn auf der Wurzeralm konnte der Wettkampf allerdings nicht abgehalten werden. Als Alternativprogramm wurde bei bestem Kaiserwetter die Pyhrn-Priel Region auf eigene Faust oder unter der Führung der lokalen Ranger auf Ski, Schneeschuhen oder Schusters Rappen erkundet.

Abschlussfeier mit Fotowettbewerb

Auch für die Siegerehrung am letzten Veranstaltungsabend hat sich Nationalpark Dirketor Josef Fostinger eine Alternative einfallen lassen. So wurde bei der Abschlussfeier der Veranstaltung kurzerhand ein Fotowettbewerb ausgerufen und die kreativsten Bilder prämiert. Sprachbarrieren spielten bei dem internationalen Ranger-Treffen übrigens keine große Rolle, „weil die Bewusstseinsbildung und Wissensvermitttlung zum Schutz der Alpen alle Teilnehmer eint“, so Josef Forstinger.


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