Vom Experiment zur medizinischen Institution
KIRCHDORF/OÖ. War die österreichweit erste orthopädische Fachabteilung in einem Regionalspital anfangs noch eine Art Experiment, entwickelte sich die Orthopädie am LKH Kirchdorf rasch zu einer medizinischen Institution. 2016 feiert die Fachabteilung ihr 30-jähriges Bestandsjubiläum.

Unter der Leitung von Primar Vinzenz Auersperg und Standortleiter Oberarzt Manfred Stock werden in der Abteilung jährlich an die 1200 Operationen – von kleineren Eingriffen bis zur komplexen Revisionschirurgie – durchgeführt.
Dabei setzt das Spital einen Schwerpunkt in der Endoprothetik. Schon unter dem Vorgänger, Primar Wolfgang Ramach, wurde die Implantation von Hüftprothesen ohne Durchtrennung der Muskeln eingeführt.
„Auch komplexe Operationen wie die Revisionschirurgie, also operative Eingriffe, die notwendig werden, wenn es bei vorangehend implantierten Endoprothesen zu Komplikationen kommt, gehören zum Alltag unseres Teams“, erzählt Primar Auersperg.
Zuletzt wurde mit der Hüft-Arthroskopie eine wertvolle Ergänzung im Behandlungsspektrum eingeführt, die in der orthopädischen Chirurgie immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Expertise auch im Bereich von Schulter- und Sprunggelenkserkrankungen
Zwar liegt das Hauptaugenmerk der Abteilung in der Endoprothetik von Hüfte und Knie, dennoch werden auch Patienten mit Schulter- und Sprunggelenksproblemen kompetent behandelt und beispielsweise immer wieder auch mit Endoprothesen an diesen Gelenken versorgt.
„Das Team ist hoch motiviert und qualifiziert und ich freue mich, dass wir damit auch in den nächsten Jahren eine hochwertige orthopädische Versorgung in der Region gewährleisten können“, so Primar Auersperg.


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