Wahl der neuen Pfarrgemeinderäte für die nächsten fünf Jahre
BEZIRK KIRCHDORF. Am Sonntag, 19. März, werden in den Pfarren des Bezirkes Kirchdorf neue Pfarrgemeinderäte gewählt. Wahlberechtigt sind alle Katholiken, die vor dem 1. Jänner 2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Der Pfarrgemeinderat (PGR) wird alle fünf Jahre gewählt und ist ein Leitungsgremium, das für das Leben und die Entwicklung der Pfarrgemeinde verantwortlich ist. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates beraten in regelmäßigen Sitzungen, was zu tun ist, legen Ziele und Prioritäten fest, planen und beschließen die dazu erforderlichen Maßnahmen, sorgen für deren Durchführung und überprüfen die Arbeit, ihre Zielsetzung und Entwicklung.
Drei Fragen an Abt Pater Nikolaus Thiel
Tips:Wie wichtig ist das Engagement der Pfarrgemeinderäte für die Pfarre?
Abt Nikolaus: Seit Jahrzehnten ist die Mitarbeit von Frauen und Männer im Pfarrgemeinderat von großer Bedeutung und aus dem Alltag einer aktiven Pfarrgemeinde nicht mehr wegzudenken. Frauen und Männer jeden Alters engagieren sich für die vielfältigen Belange einer Pfarre und nehmen am Leitungsamt des Pfarrers teil, informieren und beraten ihn und beschließen mit ihm gemeinsam die künftigen Vorhaben einer Pfarre. Sie tragen auch Eigenverantwortung in Teilbereichen der Pfarre.
Tips:Ist es schwierig, jemanden zu finden, der sich als Pfarrgemeinderat zur Verfügung stellt?
Abt Nikolaus: Leider wird es immer schwieriger, die nötige Zahl von Kandidaten zu finden. Jeder ist heute ausgelastet und das Ehrenamt, das für unsere Gesellschaft und die Kirche so wichtig ist, tritt immer mehr in den Hintergrund. Neue Wahlmodelle wie das Urwahl-Modell sollen die Wahl erleichtern.
Tips:Warum sollte man bei der PGR-Wahl wählen gehen?
Abt Nikolaus: Die Beteiligung an der Wahl ist ein Zeichen für Lebendigkeit in einer Pfarre. Wer zur Wahl geht und seine Wahl trifft zeigt damit, dass ihm an der Pfarre vor Ort etwas liegt, dass man möchte, dass hier Pfarrgemeinschaft gelebt wird, und man bestätigt, dass die vielfältigen Möglichkeiten der Mitarbeit in der Kirche auch gewollt und gefördert werden.


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