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Tips Jugendredaktion, Anna Bammer, 02.08.2017 10:13

BEZIRK. Mittlerweile ist der Sommer komplett bei uns angekommen. Das heißt für die meisten auch: Die Urlaubszeit bricht an. Gemütliche Tage ohne Stress und Arbeit, doch wenn man wieder nach Hause kommt, wartet eine böse Überraschung. In das Haus wurde eingebrochen und alles, was an Wert hatte, wurde entwendet. Das Bezirkspolizeikommando Kirchdorf hat hier einige Fakten und Tipps

Bei einem Einbruch kann schnell ein hoher Schaden entstehen. Foto: Wodicka
Bei einem Einbruch kann schnell ein hoher Schaden entstehen. Foto: Wodicka

In den Vorjahren gab es etwa zwischen 40 und 50 Einbrüche im ganzen Bezirk Kirchdorf. Allgemein war seit Jahren ein stetiger Anstieg zu beobachten. Im letzen Jahr war zum ersten Mal ein Rückgang zu verzeichnen, 2016 gab es nur 30. Davon passierten ungefähr ein Drittel im Sommer. Im angefangenen Jahr sind bis jetzt 12 Einbrüche verübt worden. Bevorzug wird in der Dämmerungszeit in das Haus oder die Wohnung eingedrungen und die Tat wird meist geplant verübt. „Manche Täter überprüfen sogar mehrmals, ob ein Objekt geeignet ist oder nicht“, erzählt Bezirkspolizeikommandant Franz Seebacher.

 

Intervention der Polizei

In den vergangenen Jahren war die Polizeipräsenz verstärkt an Bahnhöfen und in Parks, was ein Grund für die Zunahme der Einbrüche sein kann. Die Polizei erhöhte aus diesem Grund die Zahl der präventiven Kontrollen in Wohngebieten und erzielte somit und mit den Informationsveranstaltungen für die Bürger einen Rückgang der Einbruchsrate in dem Bezirk.

Präventive Maßnahmen

Technische Hilfsmittel wie Alarmanlagen oder Zeitschaltuhren sind hilfreich. Aber auch beispielsweise Bewegungssensoren beim Außenlicht können einen potenziellen Täter verscheuchen. Auch eine gute Verbindung zu den Nachbarn kann helfen. Wenn diese hin und wieder die Post reinholt und ab und an nach dem Rechten sehen, während man verreist ist, haben potenzielle Täter das Gefühl, als ob jemand zu Hause wäre. „Auch sollte man die Jalousien nicht komplett schließen und keine Hinweise darauf, dass man sich gerade auf Urlaub befindet, auf dem Anrufbeantworter oder in Social Networks hinterlassen“, rät Seebacher.

Tat und Täter

Gestohlen werden meist Wertgegenstände wie Schmuck, Uhren, kleinere technische Geräte und Bargeld. Hierbei kann schnell ein immenser Schaden entstehen. Dem kann entgegengewirkt werden, indem wertvolle Gegenstände während der Abwesenheit nicht im Haus oder in der Wohnung aufbewahrt, sondern zu Verwandten oder in ein externes Schließfach gebracht werden. Ein bestimmtes Täterprofil gibt es laut Seebacher nicht und auch sind keine bestimmten Gemeinden im Bezirk stärker betroffen als andere.


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