Rotes Kreuz: Ortsstelle Kirchdorf mit fast 11.000 Ausfahrten im vergangenen Jahr
KIRCHDORF/KREMS. Bei der Ortsstellenversammlung des Roten Kreuzes Kirchdorf wurde über das Jahr 2018 Bilanz gezogen. Angesichts der erfolgreichen Zahlen aus den unterschiedlichen Sparten zeigt sich Ortsstellenleiter Michael Kronberger sehr zufrieden.

Im Vordergrund standen im Bericht des Dienstführenden Thomas Windhager die großen Veränderungen, die das vergangene Jahr brachte: Neben dem Um- und Zubau am Ortsstellengebäude forderten vor allem die Vorbereitungsarbeiten für die im Februar durchgeführte Zusammenlegung der Rettungsleitstelle mit der Bezirksstelle Steyr die Mitarbeiter.
Dazu kamen strukturelle Herausforderungen. „Es sind derzeit geburtenschwache Jahrgänge, uns fehlen Zivildiener“, so Windhager. „Der Bedarf ist da.“ Dennoch konnte der Rettungsdienst positiv bilanzieren: 71.361 Stunden wurden von hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Zivildienern geleistet – ein merkbarer Anstieg im Vergleich zu 2017 (68.353).
Erneut wurde mit 10.746 Ausfahrten der Rettungsautos fast jede zweite im Bezirk von der Ortsstelle Kirchdorf aus durchgeführt. Mit 305.536 zurückgelegten Kilometern hätte die Erde siebeneinhalbmal umrundet werden können.
Weitere wertvolle Dienste
Auch in weiteren Sparten wie den Gesundheits- und sozialen, mobilen oder Besuchsdiensten war der Aufwand enorm. Die geleisteten Stunden der Gesundheits- und Sozialbetreuer haben sich mehr als verdoppelt. Im Jugendrotkreuz wurden durch die Betreuer von insgesamt 40 Kindern und Jugendlichen 980 Stunden geleistet. 1.065 Menschen aus der Bevölkerung wurden in Erste-Hilfe- und anderen Kursen unterrichtet.<


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