Pfarrcaritas und Caritas begleiten 928 Kinder im Bezirk Kirchdorf auf Augenhöhe

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Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 27.09.2020 19:17 Uhr

BEZIRK KIRCHDORF. Rund 928 Kinder werden seit Schulbeginn in den 21 Pfarrcaritas-und Caritas-Einrichtungen im Bezirk Kirchdorf betreut. Wie im Vorjahr gibt es insgesamt 51 Gruppen. Corona stellt alle Beteiligten vor Herausforderungen. „Der pädagogische Alltag hat sich nicht gravierend verändert, allerdings gewisse Rituale“, erklärt Eva Berger von der Caritas-Fachstelle für kirchliche Kindertageseinrichtungen. Sie ist zuständig für die kirchlichen Kindergärten, Krabbelstuben und Horte im Bezirk.

Die Caritas unterstützt im Auftrag der Diözese Linz alle kirchlichen Kindertageseinrichtungen in Oberösterreich. Rund 18.200 Kinder im Alter von eins bis 14 werden in insgesamt 337 Kindergärten, Krabbelstuben oder Horte betreut. Ein Drittel aller Kinderbetreuungseinrichtungen in Oberösterreich haben somit einen kirchlichen Träger. Die Mitarbeiterinnen der Caritas-Fachstelle beraten und begleiten die Pädagogen und Fachkräfte. „Im Mittelpunkt steht immer das Kind mit seinen Bedürfnissen. Darauf reagieren die pädagogischen Fachkräfte. Die Kinder entdecken die Welt und lernen im Spiel, sich in ihr zurechtzufinden“, erklärt Caritas-Mitarbeiterin Eva Berger, die im Bezirk Kirchdorf im Einsatz ist. Im Alltag geht es um die Freundschaften zwischen den Kindern und um die Erfahrung, Kompromisse eingehen zu müssen. Durch die Begleitung von Pädagogen lernen die Kinder, Konflikte lösungsorientiert anzugehen.

Erwachsene sind Vorbild und Orientierungshilfe für Kinder

„Durch die Corona-Pandemie haben sich die kindlichen Bedürfnisse manchmal verändert. Ob und wie sehr Kinder die momentane Situation als belastend empfinden, hängt stark davon ab, wie Erwachsene in ihrem Umfeld reagieren. Sie sind Vorbild und Orientierungshilfe für Kinder“, sagt Eva Berger. Das pädagogische Fachpersonal ist jetzt besonders gefordert, mit viel Feingefühl auf die Sorgen der Kinder zu reagieren, über Gefühle zu sprechen, der Angst einen Namen zu geben und zu versuchen, die Situation gemeinsam zu verstehen. „Im Sinne einer gelungenen Bildungspartnerschaft spielen in unseren Einrichtungen natürlich die Eltern eine große Rolle. Auch sie sollen ihre Gedanken und Sorgen mit den Mitarbeitern besprechen können“, betont Berger.

Rituale im Kindergarten haben sich verändert

Corona hat die Rituale im Kindergarten verändert. War es vorher oft üblich, sich die Hand zur Begrüßung zu reichen, werden jetzt Alternativen vorgelebt. Winken, sich zunicken oder eine Berührung mit dem Ellbogen. Die vorgegebenen Corona-Richtlinien erfordern neben Handhygiene auch einen Abstand, unter anderem, wenn die Kinder gemeinsam essen. Steht die Corona-Ampel auf gelb, muss im Eingangsbereich von den Erwachsenen ein Mund-Nasenschutz getragen werden. „Für die Mitarbeiterinnen ist es eine sehr intensive und anstrengende Zeit. Ich bedanke mich, dass sie sich so engagieren und für die Kinder und Eltern als verlässliche Stütze da sind“, sagt Caritas-Geschäftsführerin Edith Bürgler-Scheubmayr.

 

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